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„Zigeunerghettos“ im besetzten Polen 1941-1944 Vortrag von Frank Sparing, Düsseldorf , mit anschließender Diskussion
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Weitgehend unbekannt ist, dass infolge des nationalsozialistischen Überfalls auf Polen und der daran anschließenden Schaffung des deutsch besetzten „Generalgouvernements“ nicht nur Juden, sondern auch als „Zigeuner“ definierte Menschen in Ghettos deportiert und interniert wurden.
Ausgehend von der Verschleppung von fünftausend „Zigeunern“ aus Österreich in einen abgetrennten Teil des Ghettos Lodz, geht der Vortrag den Konflikten innerhalb der deutschen Verwaltung und ihren Auswirkungen auf die Betroffenen bis zu ihrer Ermordung durch Gas im Vernichtungslager Chelmno nach.
Schließlich werden die Ereignisse in den größeren Zusammenhang der Ghettoisierungspolitik gegen „Zigeuner“ gestellt und es wird versucht, ihre Auswirkungen auf den im Völkermord kulminierenden Ausgrenzungsprozess einzuschätzen.
