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Vergessene Lager in Südostpolen Vortrag von Gabriele Reckhard, Schwelm, mit anschließender Diskussion
Der Vortrag führt in hierzulande wenig bekannte südostpolnische Städte nahe der ukrainischen Grenze. Viele Orte dieser Region bergen noch heute Zeugnisse einer ehemals reichen jüdischen Kultur, die durch die Vernichtungspolitik des nationalsozialistischen Terrorregimes fast vollständig zerstört wurde. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten über 3,25 Millionen Juden in Polen – etwa 3 Millionen wurden ermordet. Synonym für dieses Verbrechen ist das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager in Südostpolen sind fast vergessen. Eine Studienreise führte die Referentin in die Orte Lublin/Majdanek, Belzec, Izbica und Zamosc. Fotos, Bilder und literarische Zeugnisse sollen an die Orte der NS-Verbrechen und an die verlorene jüdische Kultur Osteuropas erinnern. Auch Gelsenkirchener Juden wurden in diesen Lagern ermordet.
Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323, Gelsenkirchen
<link https: freemailng9901.web.de _blank>www.institut-fuer-stadtgeschichte.de
