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Politische Häftlinge aus dem Ruhrgebiet in den Emslandlagern 1933-1945 Vortrag von Dr. Sebastian Weitkamp, Stiftung Gedenkstätte Esterwegen, Meppen, mit anschließender Diskussion

Datum: 29.05.2013 19 Uhr
Ort: Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus", Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entstanden im Emsland die ersten als Barackenlager gebauten Konzentrationslager im Deutschen Reich zur Unterdrückung der politischen Opposition. Die Häftlinge mussten harte Zwangsarbeit in der Moorkultivierung leisten. Nicht wenige von ihnen waren Angehörige der Arbeiterbewegungen im Ruhrgebiet. Die Gewalt der SS-Wachmannschaften reichte bis zum Mord. So wurde der Bergarbeiterführer Fritz Husemann in Esterwegen "auf der Flucht erschossen". Nach der Auflösung der Konzentationslager setzte sich der Terror gegen Andersdenkende in den emsländischen Strafgefangenenlagern fort: diesmal unter einer oftmals gnadenlos NS-Justiz.

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