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Personalpolitik beim Reichssender Köln 1933-1935 und die Affäre um den Gelsenkirchener "Käpt'n Heikhaus" Vortrag von Dr. Birgit Bernard, Köln, mit anschließender Diskussion

Datum: 31.10.2018 19:00 Uhr
Ort: Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus", Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen

Im Frühjahr 1933 begann die "Gleichschaltung" des Westdeutschen Rundfunks mit Änderungen in der Organisationsform, dem Programm und beim Personal. In der Personalpolitik werden leitende Positionen in der Intendanz und den Redaktionen mit fachfremden Parteimitgliedern der NSDAP neu besetzt, z. B. mit Parteigenossen aus dem Gau Westfalen-Nord. Als Konsequenz dieser Personalpolitik kam es zu einer Destabilisierung des Senders, zu Korruptionsfällen, Affären und Entlassungen von neu eingestellten Parteigenossen.

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