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Mit der Reichsbahn in den Tod oder: Wie die Opfer in die Vernichtungslager gelangten Vortrag von Privatdozent Dr. L. Joseph Heid, Duisburg, mit anschließender Diskussion
An den monströsen Verbrechen des Holocaust waren viele Tausend beteiligt und es war ein arbeitsteiliges Mordprojekt. An vorderster Front dieses Großverbrechens stand die Deutsche Reichsbahn, und diese hatte eine Namen - Albert Ganzenmüller, Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium von 1942 bis 1945. In dieser Zeit deportierte das deutsche Eisenbahnsystem Millionen Juden in die Vernichtungslager. Ein anderer Verantwortlicher war Paul Salitter, der im Dezember 1941 1.007 Juden aus dem rheinisch-westfälischen Gebiet in den Tod transportierte.
Der Vortrag setzt sich mit den Umständen, der Durchführung und den Folgen der Deportation in den Jahren 1938 bis 1945 auseinander und nimmt Opfer wie Täter in den Blick.
