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Nina Schulz/Elisabeth Mena Urbitsch: Spiel auf Zeit - NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung Lesung und Lichtbildvortrag
Nina Schulz/Elisabeth Mena Urbitsch: Spiel auf Zeit - NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung
Lesung und Lichtbildvortrag
Die Politik der Bundesrepublik gilt in der öffentlichen Wahrnehmung weltweit als Modell einer gelungenen Entschädigung für die Opfer von Kriegsverbrechen und Verfolgung. Tatsächlich hat die Mehrheit der mehr als 20 Millionen NS-Verfolgten nie eine Entschädigung erhalten. Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch belegen in ihrem Buch an zahlreichen biografischen Beispielen, dass die sogenannte Wiedergutmachung mehr einem Mythos als einem Modell gleicht. Sie präsentieren diese „offenen Rechnungen“ der deutschen Geschichte. Vor allem aber ist das Buch eine bewegende und einfühlsame Hommage an wunderbare Menschen, die die Verfolgung durch den Nationalsozialismus überlebt haben und bis heute für Gerechtigkeit kämpfen.
Die Journalistin Nina Schulz und die Fotografin Elisabeth Mena Urbitsch arbeiten seit 2005 als Team zusammen. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Reportagen zu erinnerungspolitischen Themen. Ihre Reportage »Spiel auf Zeit« wurde 2010 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. 2015 bekamen sie diesen Preis ein zweites Mal für ihre Reportage »Hasenbrote« aus der Reihe »Offene Rechnungen«, in der sie die andauernden Auseinandersetzungen von NS-Verfolgten um Anerkennung und Entschädigung darstellen. Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch leben in Hamburg.
Mehr zum Buch: www.assoziation-a.de/buch/188
