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Alexander Bergmann - "Aufzeichnungen eines Untermenschen" Vom Überleben im Ghetto und in den Lagern von Riga

Datum: 28.01.2009 20.00 - 00.00
Ort: Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster

Die Villa ten Hompel (Münster) lädt in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster und der Wolfgang Suwelack-Stiftung (Billerbeck) am Mittwoch, 28. Januar 2009, um 20 Uhr, zur Buchvorstellung mit Lesung von Alexander Bergmann (Riga, Lettland) ein.

Alexander Bergmann, 1925 in Riga geboren, überlebte als Jugendlicher das Ghetto in Riga, in dem auch deutsche Juden, nicht zuletzt aus dem Münsterland, interniert waren. Er kehrte nach der Befreiung aus einem Konzentrationslager in seine Heimatstadt zurück und praktizierte als Rechtsanwalt. Im Jahr 1993 wurde er Vorsitzender der Selbsthilfeorganisation der ehemaligen jüdischen Ghetto-und Lagerhäftlinge Lettlands (LEGU).

Mitte Januar erscheinen seine Erinnerungen an die Zeit der Verfolgung und Internierung in Ghetto und Lagern. An der Herausgabe der deutschen Übersetzung "Aufzeichnungen eines Untermenschen" war die Wolfgang Suwelack-Stiftung beteiligt. Die Erinnerungen von Alexander Bergmann sind eines der wenigen Zeugnisse von lettischen Juden, die die Shoah überlebt haben, die bislang in deutscher Sprache erschienen sind.

Alexander Bergmann: Aufzeichnungen eines Untermenschen. Ein Bericht über das Ghetto in Riga und die Konzentrationslager in Deutschland. Edition Temmen, Bremen 2009, 213 S., 38 Abb., geb., ISBN 978-3-86108-316-0, Euro 14,90

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