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Stolpersteine für die Opfer des Holocaust Gedenksteine für sieben ermordete jüdische Bürger aus Drensteinfurt
Am 10. Dezember findet die Stolpersteinverlegung in Drensteinfurt statt. Der Künstler Gunter Demnig wird die Gedenksteine für sieben ermordete jüdische Bürger aus Drensteinfurt vor ihren letzten Wohnorten verlegen. Das Wohn-Geschäftshaus, in dem die Familie der Johanna Salomon wohnte, wurde in den sechziger Jahren zur Verbreiterung der Hammer Straße abgerissen. Vor dem Biergarten, der sich heute an dieser Stelle befindet, wird Gunter Demnig vier Stolpersteine für Johanna Salomon, ihre Töchter Frieda und Jenny sowie für deren Ehemann Rudolf Seelig verlegen. Die Familie Siegmund Salomon wohnte auf dem Südwall. An der Stelle ihres Hauses, das gleich nach Kriegsende abgerissen wurde, steht jetzt ein Neubau, vor dem drei Gedenksteine an Siegmund Salomon, seine Frau Else und ihre Tochter Fanny Irma erinnern sollen. Die Stolpersteinverlegung beginnt um 9 Uhr an der Hammer Straße 3.
Am 12. Dezember findet um 19 Uhr eine Gedenkveranstaltung in der Villa Tenhompel in Münster statt. Dort werden außer den Stolpersteinpaten aus Ahaus und Lüdinghausen auch die Drensteinfurter Paten die Lebensläufe der sieben ermordeten jüdischen Bürger im Rahmen einer Gedenkstunde vortragen. Veranstalter ist der Verein Spuren suchen mit dem Vorsitzenden Peter Schilling.
