Inhalt Seitenleiste
Christlich-jüdischer Dialog in Israel Erfahrungen aus vier Jahren im christlichen Projekt "Nes Ammim"
Die Studentenpfarrerin Gudrun Laqueur, die vier Jahre lang mit ihrem Mann im Studienbüro des christlichen Dorfes Nes Ammim gearbeitet hat, wird auf Einladung des Fördervereins in der Woche der Brüderlichkeit in der ehemaligen Synagoge Drensteinfurt über ihre Erfahrungen berichten. Bereits 1962 wurde das internationale Projekt von Christen aus der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland gegründet, um einen Neuanfang in der Beziehung zum jüdischen Volk zu beginnen. Der Name Nes Ammim in seiner Bedeutung Friedensverheißung Gottes für alle Völker ist auch heute noch Programm. Die Teilnehmer des Projekts setzen sich für Verständigung und Frieden zwischen den Völkern, Religionen und Kulturen in Israel ein. Sie bemühen sich, als Christen unter und mit Juden und Arabern zu leben und Brücken zu bauen zwischen den Religionen, damit altes Unrecht nicht wiederkehrt.. Trotz der zahlreichen Rückschläge in den vergangenen Jahrzehnten, vor allem seit Beginn der zweiten Intifada im Jahre 2000, haben die Nes Ammimer nicht die Hoffnung verloren, den Konflikt mit den Palästinensern zu lösen.
