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Nie wieder ist jetzt! – Eine Auswahl an Gedenkveranstaltungen zum Gedenken an die Opfer und die Ereignisse der Reichspogromnacht 1938 am 9. November 2025 Die Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW haben auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm zusammengestellt, um an die Opfer der Reichspogromnacht zu gedenken. Anbei finden Sie eine kleine Auswahl, um auf Gedenkveranstaltung in der gesamten Woche aufmerksam zu machen. Darüber hinaus können Sie sich auch über die jeweiligen Gedenkstätten in Ihrer Nähe informieren.
Die Gedenkstätten und Erinnerungsorte NRW gedenken zum 09.11. der Opfer der Reichspogromnacht 1938, einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus. In zahlreichen Städten und Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen finden an diesem Tag verschiedene Veranstaltungen statt, die alle Interessierten zur Erinnerung und Aufarbeitung einladen. Schauen Sie auch gern auf den Homepages der Gedenkstätten Ihrer Nähe nach und informieren Sie sich über aktuelle Zeiten und Erinnerungsorte.
Siegen- Wittgenstein
Montag, 10.11., 16 Uhr
Gedenkstunde am Platz der Synagoge mit der Beauftragten für die Bekämpfung von Antisemitismus Slyvia Löhrmann
Begrüßung und Moderation: Pfr. i. R. Raimar Leng (Ev. Vorsitzender CJZ Siegerland)
Ansprache: Sylvia Löhrmann (Die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur)
Grußwort: Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, Andreas Müller
Kaddisch: Alon Sander (Jüd. Vorsitzender CJZ Siegerland)
Ort: Platz der Synagoge, Obergraben 10, Siegen
Beteiligung von Jugendlichen der diesjährigen vom Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein organisierten
deutsch-israelischen Jugendbegegnung in Deutschland
Mitveranstalter: Aktives Museum Südwestfalen e. V.
Im Anschluss an die Gedenkstunde besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Den Holocaust in
Bildern erzählen. Eine Ausstellung zu aktuellen Graphic Novels und Bilderbüchern“ im Aktiven Museum
Südwestfalen zu besichtigen.
Hist4Dem
Der 9. November: Aufbrüche, Abgründe und die Fragilität der Demokratie
Sonntag, 9. November 2025, 16.00-18.15 Uhr
Am 9. November jähren sich mehrere Schlüsselereignisse der deutschen Geschichte. Er steht für den Aufbruch in die Demokratie, aber auch für deren Fragilität. Anlässlich dieses zentralen Datums lädt hist4dem vier Expert:innen zu einer gemeinsamen Diskussion ein: über den 9. November als Chiffre einer komplexen Geschichte, über die Zerbrechlichkeit demokratischer Ordnungen und darüber, dass Demokratie nur bestehen kann, wenn Bürger:innen sich aktiv für sie engagieren. In Zeiten, in denen die Demokratie unter Druck steht, ist ein fundierter Blick auf ihre Geschichte wichtiger denn je.
Line-up:
Der 9. November 1918: Kipppunkt der deutschen Demokratiegeschichte? (Kirsten Heinsohn, Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg)
Der 9. November 1923 und der Hitlerputsch: Größenwahn oder Machtstrategie? Wie ein gescheiterter Putsch Hitler bekannt machte (Nadine Rossol, University of Essex)
Der 9. November 1938: Die Novemberpogrome (TITEL tba) (Michael Wildt, HU Berlin)
Der 9. November 1989: Der Mauerdurchbruch und die Freiheitsrevolution (Ilko-Sascha Kowalczuk, Berlin)
Wir laden Sie und Euch herzlich ein, zuzuhören und mitzudiskutieren.
Zuschalten können Sie sich auf Zoom unter https://uni-koeln.zoom.us/j/99979537933?pwd=hGC2szPv31HkasIOesBED3VtaBuFQ1.1
Krefeld
Am Sonntag, den 9. November 2025, findet um 18 Uhr die diesjährige Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Mahnmal auf dem Platz an der Alten Synagoge statt.
Alte Synagoge Petershagen
Leider konnten in der Alten Synagoge Petershagen in den letzten zwei Jahren keine Veranstaltung zum 09.11. stattfinden, aber trotzdem zeigten viele Menschen an dem Tag aktiv durch das Ablegen von Blumen und Kerzen vor der Synagoge ihr Engagment für das Erinnern.
In diesem Jahr möchten sind alle Interessierten herzlich gerne zu einer musikalischen Form des Gedenkens eingeladen.
Die Kammerphilharmonie OWL unter der Leitung von Naoko Grünberg-Sakai wird mit elf weiteren Musikerinnen und Musikern ein Konzert spielen. Alle Gäste werden Stücke hören, welche einen Bezug zur jüdischen Kultur haben, zu Erfahrungen von Verfolgung und Widerstand sowie Themen der Erinnerung umfassen.
Ort: Großer Rathaussaal, Minden
Einlass: 17:30 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: spätestens 19:30 Uhr
Anmeldung unter: m.komusin@lap-minden.de
