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Besucherinformationen Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

Postadresse

c/o Archiv und Wissenschaftliche Bibliothek des Rhein-Sieg-Kreises
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg
Tel.: 02241/132928
Fax: 02241/133271
E-Mail: gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de
Leitung der Gedenkstätte und des Archivs: Dr. Claudia Maria Arndt      

Öffnungszeiten / Führungen  
Mittwoch (vom 1. März bis zum 30. November) 14 bis 16 Uhr
sowie an folgenden Sonntagen 2016: 20.03., 17.04., 22.05., 19.06., 24.07. (Tag der offenen Tür), 18.09., 02.10., 16.10. und 20.11. 14 bis 16 Uhr
Für Gruppen ab 10 Personen sind Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung möglich. Kontakt: Tel. 02241/132928 oder per E-Mail (gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de).  

Eintrittspreise

2,00 EUR pro Person,
bei Gruppen ab 10 Personen 1,00 EUR pro Person zzgl. 25,00 EUR für die Führung (ausgenommen hiervon sind Schulklassen).
Für Mitglieder des Fördervereins ist der Eintritt  frei. 

So finden Sie uns

S-Bahn-Linie 12 von Köln in Richtung Au/Sieg bis Rosbach (stündlich). 

PKW-Anreise:

  • aus Richtung Köln: A3 Richtung Frankfurt bis AB-Kreuz Bonn/Siegburg; von dort A560/B8 Richtung Altenkirchen bis Weyerbusch; dort links Richtung Waldbröl/Rosbach bis zum Kreisverkehr und die erste Ausfahrt Richtung Rosbach nehmen.
  • aus Richtung Frankfurt: A3 Richtung Köln bis Ausfahrt Neuwied; B256 Richtung Gummersbach bis Rosbach.

In Rosbach ist die Gedenkstätte ausgeschildert. Parkplätze für PKW sind vorhanden.

Die Gedenkstätte

Außenansicht des alten Fachwerkhauses in Windeck-Rosbach, in dem sich die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" befindet

Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

1920 zog die Familie Seligmann in das ca. 200 Jahre alte Fachwerkhaus. Vorfahren der Familie lebten seit dem 19. Jahrhundert in der Umgebung von Rosbach. Das denkmal-geschützte zweigeschossige Haus war für den jüdischen Altwarenhändler Max Seligmann und seine Familie bis 1961 Wohn- und Arbeitsplatz.

Im August 1994 wurde an diesem Ort die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ eröffnet. Sie soll jedermann einen Einblick in die Geschichte des jüdischen Lebens an der Sieg bieten. Mit Hilfe von umfangreichem Bild- und Textmaterial zeigt die Dauerausstellung die Entstehung und Blütezeit der jüdischen Gemeinden im Kreisgebiet sowie ihre völlige Zerstörung während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Der Rhein-Sieg-Kreis ist Träger der Einrichtung. Die wissenschaftliche und personelle Betreuung der Gedenkstätte liegt daher in der Hand des Kreisarchivs. Auch die weitere Erforschung und Darstellung jüdischer Geschichte im Gebiet der Sieg zählt zu den Aufgaben. 

Der Förderverein Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V. unterstützt das Projekt. Mitgliedsbeiträge und Spenden werden für die weitere Ausstattung der Gedenkstätte eingesetzt. Auch das umfangreiche Veranstaltungsprogramm sowie Projekte werden durch den Verein gefördert.