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Der Arbeitskreis Netzwerk für ganz Nordrhein-Westfalen


Der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. ist ein Zusammenschluss von mehr als 20 NS-Gedenkstätten, Dokumentations- und Begegnungszentren, Lern- und Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen. Als gemeinnütziger Verein fördert er die Zusammenarbeit seiner Mitglieder in der Forschung zum Nationalsozialismus, deren Präsentation durch Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen sowie der historisch-politischen Bildung.
Hier erhalten Sie umfassende Informationen über die einzelnen Einrichtungen, aktuelle Meldungen, Veranstaltungs- und Literaturtipps sowie eine umfangreiche Datenbank mit Links zu den Gedenkstätten in anderen Bundesländern.

Aktuell kann die Wanderausstellung des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte in NRW "Deportiert ins Ghetto. Die Deportationen der Juden aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź)" entliehen werden.
Informationen zur Ausstellung finden Sie hier: FAQ
Eine Aufbauanleitung ist hier einzusehen:Aufbauanleitung

Aktuelles Neuigkeiten Rund um den Arbeitskreis

Rekord: 330.000 Besucherinnen und Besucher in den NS-Gedenkstätten in NRW

Das Interesse an der Arbeit der NS-Gedenkstätten in NRW ist so groß wie nie zuvor. Das konnte Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Vorsitzender des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V., erfreut feststellen. Im Jahr 2016 haben rund 330.000 Personen die nordrhein-westfälischen NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte besucht. Diese Zahl erhob der Arbeitskreis unter den 26 Gedenkstätten und Erinnerungsorten, die sich in dem Verein zusammengeschlossen haben.

Beiratstätigkeiten im Arbeitskreis-Vorstand

Die Vorstandsmitglieder des Arbeitskreises verfügen über hohes fachliches Wissen und sind durch ihr jahrelanges Engagement bestens vernetzt. Nicht zuletzt wegen seiner Tätigkeiten innerhalb der nordrhein-westfälischen Gedenkstättenlandschaft wurde Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Vorsitzender des Arbeitskreises, jetzt in einen weiteren Beirat berufen: Das Karl-Marx-Haus in Trier eröffnet 2018 eine neue Dauerausstellung und lässt sich durch den Geschichtsdidaktiker beraten. Auch die anderen Vorstandsmitglieder unterstützen in Gremien ehrenamtlich Vereine, Initiativen und Forschungseinrichtungen.

Die Sammlung der Alten Synagoge - Zeugnis aus mehreren Jahrhunderten jüdischen Lebens in Petershagen

Gedenkstätten und Erinnerungsorte widmen sich neben ihren Bildungsprojekten oft auch der historischen Arbeit anhand eigener Bestände oft persönlichen Dokumenten und Objekten. Deren Bedeutung zeigte die Ausstellung "Fundstücke aus dem Dritten Reich" der Alten Synagoge in Wuppertal. Auch andernorts betreuen Erinnerungsorte eigene Archive und Sammlungen, wie das Beispiel der Villa ten Hompel an dieser Stelle im Dezember zeigte.

Auch im Dokumentationszentrum der Alten Synagoge in Petershagen befindet sich eine außergewöhnliche Sammlung von historischen Alltagsobjekten bis zu wertvollen jüdischen Kultgegenständen.

Zum Archiv

Gedenkstätten in NRW

Oberhausen
Die „Stolpersteine“ - Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Am 28. März 2017 wird der Künstler Gunter Demnig zum zwölften Mal in Oberhausen Stolpersteine verlegen. Insgesamt sind in allen Stadtteilen mittlerweile über 170 dieser Steine zu finden. Diesmal werden an acht verschiedenen Orten 17 Stolpersteine im Gedenken an die während des Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Oberhausener in den Gehweg eingelassen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen sind herzlich eingeladen, an diesen Verlegungen teilzunehmen.

Drensteinfurt
Schreckliches erfahren
Seit mehr als 10 Jahren beschäftigt sich Anna Andlauer mit dem Schicksal überlebender Kinder des Holocaust. Dabei konzentrierte sie ihre Recherche auf das erste internationale Kinderzentrum der US-Zone, das von 1945 bis1946 im Kloster Indersdorf in Bayern untergebracht war.

Drensteinfurt
Lore Terhoch überlebte das KZ Bergen Belsen
Zwei Städte - ein Familienschicksal: Bereits seit einigen Jahren erinnern in Drensteinfurt sogenannte Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig an die während der Nazizeit verfolgten jüdischen Familien.

Bonn
Vortrag: Sinti und Roma – Geschichte einer Minderheit


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