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Besucherinformationen Geschichtsort Villa ten Hompel
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere eigene Internetseite im Angebot der Stadt Münster.
Postadresse
Villa ten Hompel
Stadt Münster
48127 Münster
| Öffnungszeiten / Führungen | |
|---|---|
| Mittwoch | 18 bis 22 Uhr |
| Donnerstag und Freitag | 12 bis 16 Uhr |
| Sonntag | 12 bis 18 Uhr |
Der Eintritt ist frei.
Führungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Bitte wenden Sie sich an unser Sekretariat.
So finden Sie uns
Zu Fuß ca. 15 Minuten vom Hauptbahnhof über die Warendorfer Straße zum Kaiser-Wilhelm-Ring. Mit dem Bus ab Hauptbahnhof mit den Linien 2 und 10 bis zur Haltestelle Hohenzollernring bzw. mit der Linie 7 bis zur Haltestelle Erphokirche.
Eine deutsche Dienststelle
Vom Schauplatz der NS-Verbrechen zum Ort des Lernens: Das Haus am Kaiser-Wilhelm-Ring war in seiner wechselvollen Vergangenheit von 1924 bis 1968 zugleich Tatort des Unrechts als auch Dienststelle der Wiedergutmachung. In den 1920er Jahren als Wohnsitz des Fabrikanten und Reichstagsabgeordneten Rudolf ten Hompel erbaut, wurde das Haus 1940 Schaltzentrale der Ordnungspolizei für den Wehrkreis VI.
Hier koordinierten 40 Mitarbeiter den Einsatz von 200 000 Ordnungskräften sowohl bei der Verkehrsregelung im besetzten Westeuropa als auch bei Deportationen oder in den Ghettos im Osten. Nach dem Krieg spielte die Villa zunächst beim Aufbau der Landespolizei wieder eine Rolle, bis 1953 war hier das Kommando der Wasserschutzpolizei-Gruppe „Westdeutsche Kanäle“ untergebracht. Von 1953 bis zu seiner Auflösung 1968 hatte dann das „Dezernat für Wiedergutmachung für politisch, rassisch und religiös Verfolgte“ seinen Sitz in der Villa ten Hompel, anschließend die Staatliche Büchereistelle und das Gewerbeaufsichtsamt.
Seit 1999 arbeiten am Kaiser-Wilhelm-Ring 28 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschichtsortes. Neben zwei Dauerausstellungen zur Hausgeschichte finden vielfältige pädagogische Angebote, wissenschaftliche Vorträge und Forschungsprojekte im neuen Geschichtsort statt, der sich als Schnittstelle zwischen Universität, Schule, Polizei und vielen anderen Einrichtungen versteht.




