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Bremer Polizei und Villa ten Hompel stärken junge Beamte gegen Antisemitismus Deutlich Flagge zeigen für den Rechtsstaat, für Freiheit und mehr Minderheitenschutz, dabei historische Hintergründe verstehen lernen: Erstmals entsendet dazu das Bundesland Bremen am kommenden Samstag eine Delegation junger Anwärterinnen und Anwärter aus dem Polizeidienst nach Yad Vashem in Jerusalem.

Verfasst am 30. Januar 2020

Die gemeinsame Exkursion in die israelische Shoah-Gedenkstätte begleitet bewusst persönlich Polizeipräsident Lutz Müller (im Bild rechts), der so einen über Koalitions-, Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg getragenen Beschluss der Bremischen Bürgerschaft in die Tat umsetzt, nämlich den Einsatz gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenhass zu konkretisieren in der Beamtenausbildung. Ein wichtiger Schritt dazu wurde jetzt in einer Kooperation mit der Villa ten Hompel in Münster getan. Stefan Querl (l.) vom Team des Geschichtsortes, der auch dem deutschen Freundeskreis für die Gedenkstätte Yad Vashem angehört, coachte und schulte die Gruppe zu Fragen der NS-Vergangenheit und Problemlagen der Gegenwart im Nahost-Konflikt. 2021 sollen Seminar-Reihen in Münster folgen, wie Lutz Müller in seinem Dankeswort extra betonte. Gastgeberin auf dem Campus in Yad Vashem ist u.a. Dr. Birte Hewera aus der International School for Holocaust Studies. Richelle Budd Caplan, Schuldirektorin für Internationale Projekte, wird den Partnerschaftsvertrag mit dem Polizeipräsidenten feierlich unterzeichnen. Details zum fraktionsübergreifenden Beschluss der Bremischen Bürgerschaft online direkt auf www.bremische-buergerschaft.de/dokumente/wp19/land/drucksache/D19L2041.pdf

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