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Ausstellung und Sammlung Gedenkstätte Zellenttrakt im Herforder Rathaus
Seit 2005 konnte das "Kuratorium Erinnern - Forschen - Gedenken" verschiedene namhafte Ausstellungen in der Gedenkstätte Zellentrakt zeigen. Dabei wurden sowohl regionale Themen wie zum Beispiel die Zerstörung der Synagogen in Ostwestfalen-Lippe oder die Schicksale Euthanasie-Geschädigter im Raum Herford als auch bundesweit diskutierte Fragen wie in der Ausstellung "Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?" aufgegriffen.
Informationen zu aktuellen Ausstellungen bietet immer unsere Internetseite www.zellentrakt.de.
Bisherige Ausstellungen:
20.03.– 21.08.2011
„abgeschlossen“, Kunst im Zellentrakt
Eine Ausstellung von Wolfgang Baumann, Jürgen Escher, Hans Fleischner, Jürgen Heckmanns, Weizenfeld.
11.09.2010 – 28.1.2011
„Wir lebten in einer Oase des Friedens…“
Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule 1926 – 1938 … und ihrer Herforder Schülerinnen
18.09.2009 - 17.07.2010
Ausstellung "Zwangsarbeit im Raum Herford"
Über zehn Millionen Verschleppte und Kriegsgefangene schufteten für die deutsche (Kriegs-)Wirtschaft und in der Landwirtschaft. Alte, Junge, Männer, Frauen, oft 12- bis 15jährige Kinder transportierten die Deutschen aus ihrer Heimat ab, weg von der Strasse, vom Feld, dem Zuhause ins Ungewisse. Tausende starben an Hunger oder Krankheit oder wurden ermordet. Auch im Kreis Herford waren zwischen 1939 und 1945 tausende Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter sowie Kriegsgefangene verschiedener Nationalitäten zwangsverpflichtet. In überschaubarer räumlicher Nähe dokumentierte sich für jeden sichtbar ein Stück nationalsozialistischer Herrschaft und Rasseideologie.
04.02.2009 - 28.02.2009
Ausstellung "ANTISEMITISMUS? ANTIZIONISMUS? ISRAELKRITIK?" (vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin in Zusammenarbeit mit Yad Vashem)
Eröffnung am 04.02. in Anwesenheit von Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, der im Namen des Zentralrates die Schirmherrschaft über die Gedenkstätte Zellentrakt übernahm.
ab 01.11.2008
Wiederaufnahme Ausstellung "Anne Frank war nicht allein. Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 – 1945"
18.08.2008 - 04.10.2008
Ausstellung "9.11.1938: Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe" (Kooperation mit dem Arbeitskreis Archivare in OWL)
28.01.2008. - 05.07.2008
Ausstellung "Schutzhaft" - Polizeiwillkür im Raum Herford 1933 – 1945 (in Kooperation mit dem Staatsarchiv Detmold)
04.06.2007 - 03.11.2007
Ausstellungen "Johanne E., lebensunwert?" - Euthanasie und Zwangssterilisierung im Raum Herford und "Lebensunwert zerstörte Leben", eine Ausstellung des Bundes der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V.
27.01.2007 - 26.05.2007
Ausstellung "Lebendige Erinnerung oder tote Vergangenheit. Mahnmale für die Opfer des Nationalsozialismus in Ostwestfalen-Lippe"
09.11.2006
"... auch im Kreis Herford brannten die Synagogen"
Ausstellung und Veranstaltungsreihe zum 9. November
01.09.2006 - 04.11.2006
Ausstellung "RechtsRock Hass und Rassismus auf’s Ohr"
Eine Ausstellung des Oberstufen-Kollegs der Universität Bielefeld, begleitend dazu fanden ein Multiplikatorenseminar und zwei Vortragsveranstaltungen zum Thema Neonazismus statt.
09.11.2005
Ausstellung zur Zerstörung der Synagogen im Kreis Herford mit Einführung und Lesung aus Dokumenten und Schriftstücken sowie Mahngang
29.04.2005 - 01.06.2005
"Anne Frank war nicht allein"
Ausstellung und Beiprogramm im Zellentrakt zu Schicksalen Herforder jüdischer Kinder und Jugendlicher in der NS-Zeit und im Holocaust im Begleitprogramm zur Ausstellung "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland". Eine Multimediale Wanderausstellung.



