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Besucherinformationen Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Eine Einrichtung der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Dauerausstellung seit 1. Februar 2011 geschlossen
Aufgrund von Umbauarbeiten am historischen Stadthaus ist die Dauerausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf an der Mühlenstraße 29 seit dem 1. Februar 2011 geschlossen.
Über die genaue Dauer der Schließungsphase können derzeit keine Angaben gemacht werden. Fest steht jedoch, dass auch die Gedenkstätte umgebaut wird. Eine neu konzipierte Dauerausstellung in modernisierten und erweiterten Räumlichkeiten wird am selben Standort eröffnet werden.
Unabhängig davon werden pädagogische Projekte fortgesetzt sowie Sonderausstellungen und Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Kulturinstituten stattfinden. Die Mahn- und Gedenkstätte bleibt somit im öffentlichen Kulturleben der Landeshauptstadt präsent. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Büroräumen an der Mühlenstraße 6 weiterhin erreichbar. Ebenso bleiben die über 5000 Titel der Bibliothek für Benutzer zugänglich.
Wir werden über diese Homepage und die lokalen Medien die weiteren Entwicklungen darstellen und auch mit gezielten Einladungen auf die kommenden Veranstaltungen und Projekte rechtzeitig hinweisen.
| Mitarbeiter | Telefon | |
|---|---|---|
| Leitung: Dr. Bastian Fleermann | (0049)-(0)211-89-26202 | bastian.fleermann@duesseldorf.de |
| Stellvertretung/Wissenschaftliche Mitarbeit: N.N. | (0049)-(0)211-89-96205 | |
| Sekretariat: Nicole Merten | (0049)-(0)211-89-96205 | nicole.merten@duesseldorf.de |
| Bestellungen/Publikationen: Dragica Plavcic | (0049)-(0)211-89-96207 | dragica.plavcic@duesseldorf.de |
| Archiv und Projekte: Hildegard Jakobs | (0049)-(0)211-89-96208 | hildegard.jakobs@duesseldorf.de |
| Bildungsarbeit und Projekte: Astrid Wolters | (0049)-(0)211-89-96192 | astrid.wolters@duesseldorf.de |
| Förderkreis: Meik Breer | (0049)-(0)211-89-96144 | michael.breer@duesseldorf.de |
Den Opfern gewidmet: Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Nach langjährigen Forderungen engagierter Düsseldorfer Personen und Institutionen wurde am 17. Juli 1986 schließlich von allen im Rat vertretenen Parteien beschlossen, im historischen Stadthaus an der Mühlenstraße 29 eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus einzurichten. Das Institut wurde am 17. September 1987 eröffnet.
Das denkmalgeschützte Gebäude inmitten der Altstadt war Sitz des staatlichen Polizeipräsidiums, das bis April 1934 auszog. Während des Nationalsozialismus befanden sich neben dem Präsidium, der 20. SS-Standarte und der Heeresstandortverwaltung auch mehrere städtische Behörden in dem Gebäudekomplex. Alle diese Institutionen waren jeweils in ihrem Tätigkeitsbereich auch mehr oder weniger an der Verfolgung von politischen Gegnern, von so genannten „Asozialen“, Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, Zwangsarbeitern, psychisch Kranken oder „Deserteuren“ beteiligt.
Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist heute Ort des Lernens, des Forschens und des Gedenkens. Sie ist allen Opfern des Nationalsozialismus in Düsseldorf gewidmet. Die ständige Ausstellung „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933-1945“, die 1986/87 konzipiert wurde, stellt deswegen mit Dokumenten, Fotos und Exponaten sowie Zeitzeugenberichten Persönlichkeiten und Gruppen vor, die in Düsseldorf verfolgt wurden oder Widerstand geleistet haben.
Sonderausstellungen und Sonderveranstaltungen vertiefen verschiedene Aspekte des Themas „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf“, eine Präsenzbibliothek und verschiedene mediale Angebote (Videos, Toninterviews, CD-ROM, Fotosammlung, Archivalien aus Privatbeständen und Archiven etc.) stehen Interessenten auf Anfrage zur Verfügung.





