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Besucherinformationen Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Eine Einrichtung der Landeshauptstadt Düsseldorf.


Der Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V. hat eine eigene Homepage veröffentlicht. Besuchen Sie uns auch hier:  www.gedenk-dus.de !


Öffnungszeiten  
Dienstag bis Freitag 11 bis 17 Uhr
Samstag 13 bis 17 Uhr
Sonntag 11 bis 17 Uhr

So erreichen Sie uns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“ (Altstadt), von dort wenden Sie sich in Richtung Kunstsammlung NRW und gehen auf der Mühlenstraße in Richtung Burgplatz (Rhein).

Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Unsere neue Daueraustellung "Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus" wurde im Mai 2015 eröffnet. Damit ging eine über vierjährige Schließungs- und Umbauphase zu Ende. In erweiterten und neuen Räumlichkeiten am alten Standort präsentiert sich die Gedenkstätte als moderner Lern- und Forschungsort, als Ort der Begegnung und des Gedenkens. Auch der barrierefreie Zugang zur Ausstellung und in die Räume an der Andreasstraße ist nun dank spezieller Aufzüge gewährleistet.

Neben den neu gestalteten bisherigen Ausstellungsräumen ist der eindrucksvolle Neubau, der die beiden Gebäudeteile an der Mühlen- und Andreasstraße im bisherigen Innenhof verbindet, ein Highlight der Neugestaltung. In diesem „Forum“ wird die Frage erörtert, wie die Zeit des Nationalsozialismus nach 1945 wahrgenommen und „verarbeitet“ wurde. Außerdem können hier kleinere Veranstaltungen stattfinden.

Im „Hinterhaus“ an der Andreasstraße kann der neue „Julo-Levin-Raum“ für Wechselausstellungen, Filmvorführungen,  Vorträge und Versammlungen genutzt werden. Der Raum ist benannt nach dem expressionistischen Künstler Julo Levin, der an der Kunstakademie Düsseldorf studierte und später als Zeichenlehrer an der jüdischen Schule in Düsseldorf tätig war, bevor er in Auschwitz ermordet wurde.

Ebenfalls in diesem Gebäudeteil befinden sich die Präsenzbibliothek mit über 6.000 Titeln und das „Offene Archiv“, das es den Besuchern erlaubt, weiter zu forschen und den Einblick in bestimmte Themen zu vertiefen. Ein „Studio“ steht den Mitarbeitern für Beratungsgespräche und die Vorbereitung von pädagogischen Angeboten zur Verfügung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte sind weiterhin in den Büroräumen an der Mühlenstraße 6 erreichbar.

Unseren kostenlosen monatlichen Newsletter senden wir Ihnen gern per E-Mail. Anmeldung unter gedenkstaette@duesseldorf.de.

Veranstaltungsinformationen

Informationen über unsere Veranstaltungen finden Sie hier oder unter  www.gedenk-dus.de/veranstaltungen.html .

und auch im Portal für Kulturelle Bildung in Düsseldorf unter www.musenkuss-duesseldorf.de

Mitarbeiter Telefon E-Mail
Leitung: Dr. Bastian Fleermann (0049)-(0)211-89-26202 bastian.fleermann@duesseldorf.de
Stellvertretung: Hildegard Jakobs M.A. (0049)-(0)211-89-96208 hildegard.jakobs@duesseldorf.de
Bildungsarbeit und Projekte: Astrid Wolters M.A. (0049)-(0)211-89-96192 astrid.wolters@duesseldorf.de
Bildungsarbeit: Anna Schlieck M.A. (0049)-(0)211-89-22269 anna.schlieck@dueseldorf.de
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dr. Peter Henkel (0049)-(0)211-89-96663 peter.henkel@duesseldorf.de
Sekretariat: Nicole Merten (0049)-(0)211-89-96205 nicole.merten@duesseldorf.de
Bestellungen/Publikationen: Dragica Plavcic (0049)-(0)211-89-96207 dragica.plavcic@duesseldorf.de
Archiv: Immo Schatzschneider M.A. (0049)-(0)211-89-98174 immo.schatzschneider@duesseldorf.de
Förderkreis: Meik Breer (0049)-(0)211-89-96144 michael.breer@duesseldorf.de

Zur Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Nach langjährigen Forderungen engagierter Düsseldorfer Personen und Institutionen wurde am 17. Juli 1986 schließlich von allen im Rat vertretenen Parteien beschlossen, eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus einzurichten. Das Institut wurde am 17. September 1987 im historischen Stadthaus an der Mühlenstraße 29 eröffnet.

Das denkmalgeschützte Gebäude inmitten der Altstadt war Sitz des staatlichen Polizeipräsidiums, das bis April 1934 auszog. Während der NS-Zeit befanden sich neben dem Präsidium, der 20. SS-Standarte und der Heeresstandortverwaltung auch mehrere städtische Behörden in dem Gebäudekomplex. Alle diese Institutionen waren in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich auch mehr oder weniger an der Verfolgung von politischen Gegnern des NS-Regimes, von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, psychisch Kranken und so genannten "Asozialen" oder "Deserteuren" beteiligt. Weitere Informationen finden Sie hier sowie in unserer Veröffentlichung "Das Düsseldorfer Stadthaus", die Sie bei uns und im Buchhandel bestellen können (siehe Literatur).

Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist allen Opfern des Nationalsozialismus in Düsseldorf gewidmet. Die 1986/87 konzipierte ständige Ausstellung "Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933-1945", die bis 2011 gezeigt wurde, stellte deswegen mit Dokumenten, Fotos und Exponaten sowie Zeitzeugenberichten Persönlichkeiten und Gruppen vor, die in Düsseldorf verfolgt wurden oder Widerstand geleistet haben.

2015 wurde die neue Dauerausstellung "Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus" eröffnet, die ihre Inhalte in einer zeitgemäßen Form präsentiert. Bilder, Exponate und Texte sowie digitale Touchscreens und Hörstationen liefern vielfältige Informationen über die Stadtgeschichte während der NS-Zeit. Für ausländische Besucher steht ein englischsprachiger Audio-Guide zur Verfügung.

Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist heute ein Ort des Lernens, des Forschens und des Gedenkens. Sie hält zahlreiche Bildungsangebote für Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Erwachsene bereit. Veranstaltungen und Sonderausstellungen vertiefen verschiedene Aspekte zur Stadtgeschichte im Nationalsozialismus. Eine Präsenzbibliothek mit über 6.000 Bänden und eine Sammlung mit Dokumenten, Fotos und Archivalien aus Privatbeständen und Archiven stehen Interessenten auf Anfrage zur Verfügung.