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Schwermut trifft auf Leichtigkeit Zu einem Liederabend mit Søren Thies unter dem Titel „Von Odessa nach Paris – Klezmer, Musette und Chansons“ wird am Samstag, 18. März, um 19 Uhr in die ehemalige Synagoge eingeladen.

Verfasst am 24. März 2017

Drensteinfurt - 

Zu einem Liederabend mit Søren Thies unter dem Titel „Von Odessa nach Paris – Klezmer, Musette & Chansons“ wird am Samstag, 18. März, um 19 Uhr in die ehemalige Synagoge eingeladen.

Zu einem Liederabend mit Søren Thies unter dem Titel „Von Odessa nach ParisKlezmer, Musette & Chansons“ wird am Samstag, 18. März, um 19 Uhr in die ehemalige Synagoge eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Søren Thies singt Lieder in Jiddisch und Französisch und erzählt dabei die Geschichte eines Klezmer-Musikers, der sich aufmacht, in der Fremde sein Glück zu finden. Die Schwermut Osteuropas treffe für einen Abend auf französische Leichtigkeit, heißt es in der Ankündigung des Synagogenvereins. Das Publikum dürfe lachen, weinen, schmunzeln oder auch einfach nur die Augen schließen und lauschen, wie Musik etablierte Grenzen überwindet. „Von Odessa nach Paris“ verbindet die Provinz mit der Metropole und die Lieder des jüdischen Schtetls mit dem Puls der Großstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Søren Thies wurde 1969 in Hamburg geboren. Er wuchs vor allem mit klassischer Musik auf und entdeckte erst mit 19 Jahren seine Liebe zum Akkordeon. Neben dem Studium der Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geografie war er als Straßenmusiker aktiv und spielte in verschiedenen Ensembles Klezmer und Folk. Seit 1996 ist Søren Thies vor allem solo unterwegs. Begegnungen mit Künstlern aus Frankreich, England, Israel, Schweden, den USA und verschiedenen Ländern Osteuropas gaben ihm Impulse, die seinen Stil bis heute beeinflussen. Thies singt in Deutsch, Jiddisch und Französisch und hat eine Reihe eigener Lieder geschrieben, sowie deutsch-jüdische Dichter des 19. und 20. Jahrhunderts neu vertont.

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