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Besucherinformationen Gedenkstätte Bonn

Öffnungszeiten der Dauerausstellung
Montag 09.30 bis 14.00 Uhr
Donnerstag bis Samstag 13.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.30 bis 17.00 Uhr

Die Dauerausstellung der Gedenkstätte Bonn ist vom 19. Juli bis 12. September zu den üblichen Öffnungszeiten geschlossen. Die Mitarbeiter der Gedenkstätte öffnen Ihnen gerne die Dauerausstellung während der Bürozeiten der Geschäftsstelle, montags bis donnerstags 9 – 15 Uhr. Bitte beachten Sie, dass auch die Geschäftstelle vom 2. bis 22. August geschlossen ist.
Trotzdem können Führungen und Projektarbeit individuell vereinbart werden. Vom 18.-20. August und vom 24.-26. August jeweils von 10-15 Uhr finden zwei dreitägige Workshops im Rahmen des Sommerferienprogramms statt.
Anmeldungen für Führungen, Projektarbeit und das Ferienprogramm sowie weitere Auskunft erhalten Sie unter Telefon 0228 - 69 52 40 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an gedenkstaette-bonn@netcologne.de


Außerdem öffnen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Gedenkstätte gerne die Ausstellung während der Bürozeiten der Geschäftsstelle: Montag bis Donnerstag 9.00-15.00 Uhr

Führungen und Projektarbeit können auch außerhalb der Öffnungszeiten der Ausstellung arrangiert werden. Bitte vereinbaren Sie den Termin zwei bis drei Wochen zuvor, da sich in der Ausstellung immer nur eine Gruppe aufhalten kann. Der Eintritt ist frei - bei Führungen und Projektarbeit ist eine Spende zur Unterstützung der Arbeit sehr willkommen. Eine Spendenquittung kann entsprechend ausgestellt werden.

So finden Sie uns:

Die Gedenkstätte befindet sich in der Bonner Innenstadt, gegenüber der Universität in der Nähe des Hofgartens. Sie finden uns im Gebäude des Stadtmuseums im 1. Stock.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit den U-Bahnlinien 16, 63 oder 66 bis zur Haltestelle „Universität/Markt“
Mit dem Bus bis zur Haltestelle „Altes Rathaus/Markt“


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Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialimus

Die Gedenkstätte dokumentiert Verfolgung, Leid und Ermordung der Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Sie zeigt die Willkür des NS-Regimes und ihre Auswirkungen auf den Alltag, aber auch Versuche von Widerstand in unserer Stadt.

Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Juden, so genannte Gemeinschaftsfremde, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung, Sinti und Roma, sowie Zeugen Jehovas ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. Weitere Opfer waren Christen, Gewerkschafter, Kommunisten, Liberale, Sozialdemokraten und andere kritisch eingestellte Bonner, die sich nicht dem NS-System unterordnen wollten. Gedacht wird ebenso der Tausenden nach Bonn verschleppten Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen.

Die Gedenkstätte ist ein Ort des Erinnerns, der Dokumentation und der Begegnung, um sich mit dem Nationalsozialismus als auch der Wahrung von Menschenrechten und Demokratie auseinanderzusetzen. Zum Angebot gehören Führungen durch die Dauerausstellung, Projektarbeit und Workshops mit Schulklassen, Vorträge, Lesungen und Sonderausstellungen sowie Gespräche mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen. In der Geschäftsstelle der Gedenkstätte stehen eine Präsenzbibliothek, eine Videothek und ein Archiv für Besucher zur Verfügung.