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Das Vermächtnis bewahren und weitertragen Stefan Querl aus dem Team der Villa ten Hompel ist neu in den Beirat des Netzwerkes "Zweitzeugen" gewählt worden.

Verfasst am 27. Mai 2022

Stefan Querl aus dem Team der Villa ten Hompel ist neu in den Beirat des Netzwerkes "Zweitzeugen" gewählt worden. Dem Gremium gehören mit der nordrhein-westfälischen Landtags-Vizepräsidentin Carina Gödecke acht weitere Fachleute aus dem Bundesgebiet an, die sich für Erinnerungsarbeit und innovative Formen des Lernens stark machen. Den Ausschlag für den 47-Jährigen - hier am Europatag vorigen Montag, als der Beauftragte gegen Antisemitismus in einem Berufskolleg mit Jugendlichen diskutierte - gaben die Vernetzung in Gedenkstätten Israels und Deutschlands, intensive Erfahrungen in der Vermittlung und der enge Kontakt zu Überlebenden des Holocaust. Diese werden von den "Zweitzeugen" portraitiert, um das Vermächtnis nach dem Generationswechsel an junge Menschen weiter zu tragen. So haben "Zweitzeugen" auch Elisheva Lehman-Cohen Paraira einen Film gewidmet. Die jüdische Niederländerin hatte als Gast aus Jerusalem in der Villa ten Hompel berichtet, wie sie mit ihrer Familie in einem Versteck vor Nazi-Schergen verborgen worden war und so während des Krieges der Verfolgung entging.

Portrait der Zeitzeugin von den "Zweitzeugen":

https://zweitzeugen.de/zeitzeuginnen/ueberlebensgeschichten/elisheva-lehman

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