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Jüdisches Museum Westfalen in Dorsten und Synagoge in Münster - A U S G E B U C H T Tagesexkursion mit Dr. Claudia Maria ARNDT, Siegburg

Datum: 14.08.2019 6.45-19.00 Uhr
Ort: Treffpunkt/Abfahrt: Konrad-Adenauer-Allee, 53721 Siegburg (hinter dem Hauptbahnhof)
Preis: 34,50 € (für Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e. V.) bzw. 39,50 €

Das Jüdische Museum Westfalen ging aus der seit 1982 bestehenden Dorstener Bürgerinitiative und Forschungsgruppe „Regionalgeschichte/Dorsten unterm Hakenkreuz“ hervor. Diese gründete 1987 den Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V. und verfolgte den Plan, ein Museum einzurichten, das 1992 eröffnet werden konnte. Seitdem wurde es mehrfach erweitert. Die 2018 grundlegend erneuerte Ausstellung trägt den Titel „L'Chaim! Auf das Leben! Jüdisch in Westfalen“. Sie führt ein in jüdische Traditionen und Gegenwart und zeigt außerdem am Beispiel von 16 Biografien aus Westfalen die Regionalgeschichte seit der Frühen Neuzeit. Es ist das einzige jüdische Museum Westfalens.

Die Synagoge in der Klosterstraße in Münster ist der Nachfolgebau der während der Novemberpogrome 1938 zerstörten alten Synagoge und wurde 1961 eingeweiht. Entworfen wurde sie von dem Architekten Helmut Goldschmidt (1918-2005), der insbesondere Bekanntheit als Erbauer von Synagogen in Deutschland erlangte. In dem Gebäude sind u.a. Rabbinat, Gemeindesaal, Unterrichtsräume, und die Mikwe untergebracht. Die Synagoge bietet für etwa 100 Menschen Platz.

Im Rahmen der Exkursion werden eine Führung durch das Jüdische Museum Westfalen und eine durch die Synagoge angeboten. Der Nachmittag in Münster steht den Teilnehmern zur freien Verfügung.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Verbindliche Anmeldung im Kreisarchiv erforderlich! Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung: Tel. 02241/13-2928 oder Fax 02241/13-3271 oder FVgedenk-staette@rhein-sieg-kreis.de

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