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Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen Ausstellungsbesuch mit Andrea RAFFAUF-SCHÄFER M.A., Bonn

Datum: 19.01.2018 16.00
Ort: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn, Treffpunkt: 16.15 Uhr im Eingangsfoyer der Bundeskunsthalle
Preis: Teilnahmegebühr: 12,00 € bzw. 10,00 € ermäßigt (für Mitglieder des Fördervereins); im Preis enthalten sind eine 1,5-stündige Führung und der Eintritt in die Ausstellung

Als im November 2013 bekannt wird, dass die bayrische Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt (1932-2014) beschlagnahmt hat, ist das öffentliche Aufsehen groß. Denn die 1500 Kunstwerke, die der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft?

Um diesem Verdacht nachzugehen, stellte der deutsche Staat die für die Forschung nötigen Mittel zur Verfügung, während sich Cornelius Gurlitt verpflichtete, als Raubkunst identifizierte Werke zu restituieren. So konnten bislang vier Werke an die Nachfahren der rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden. Als seinen Erben hatte Gurlitt, der im Mai 2014 verstarb, das Kunstmuseum Bern bestimmt. (Text: www.bundeskunsthalle.de)

Verbindliche Anmeldung im Kreisarchiv erforderlich! Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen. Anmeldung: Tel. 02241/132928 oder Fax 02241/133271 oder E-Mail FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de

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