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Tag der offenen Tür 2010 gut besucht Musiker Max Erben präsentierte jiddische Lieder und Texte aus seinem Programm "Amól is gewesen"

Verfasst am 23. Juni 2010

Das Wetter hielt, der Kuchen schmeckte - der Tag der offenen Tür vergangenen Sonntag in der Gedenkstätte Landjuden an der Sieg hinterließ nur zufriedene Gesichter. Das Gedenkstättenteam freute sich über ca. 150 Besucher, die sich von 11.00 Uhr an per Kurzführung einen Einblick in die Dauerausstellung zur Enstehung, Blütezeit und Zerstörung jüdischen Lebens in der Siegregion verschafften, am Dorfspaziergang "auf jüdischen Spuren durch Rosbach" teilnahmen oder die Angebote im Veranstaltungssaal verfolgten. Dort präsentierte der Musiker Max Erben jiddische Lieder und Texte aus seinem Programm "Amól is gewesen" und Filme informierten über das Schicksal von Ruth und Artur Seligmann während der NS-Zeit und heutigem jüdischen Leben in NRW.

Hochaktuelle Informationen über die Aktivitäten der leider sehr regen Neonazi-Szene im Windecker Raum erhielten die Besucher am Infostand der Initiative gegen Rechtsextremismus in Windeck, Eitorf und Umgebung und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln.

Weitere Berichterstattung zum Tag der offenen Tür: Rhein-Sieg-Anzeiger

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