Inhalt

12 Jahre - 12 Schicksale Fallbeispiele zur NS-Opfergruppe Jehovas Zeugen in Nordrhein-Westfalen

Verfasser:
Kirsten John-Stucke, Michael Krenzer, Johannes Wrobel
Verlag:
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW
Erscheinungsjahr:
2006
Preis:
0,00 €

Die Zeugen Jehovas wurden 1933 als erste Glaubensgemeinschaft im Dritten Reich verboten. Mitglieder setzten ihre Arbeit in der Illegalität fort und waren seither einer konsequenten Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt, die stufenweise eskalierte. Viele Zeugen Jehovas wurden diskriminiert und verfolgt, verloren ihre Arbeit und Rentenansprüche. Kinder wurden ihren Familien entzogen und in NS-Erziehungsheimen untergebracht. Zeugen Jehovas wurden verhaftet, gefoltert und in Konzentrationslager eingewiesen. Andere wurden wegen Wehrdienstverweigerung oder aus anderen Gründen zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Die ausgewählten Biografien aus Städten in Westfalen und im Rheinland sind den 12 Jahren der NS-Herrschaft zugeordnet und zeigen die vielfältige und zunehmende Verfolgung.

Die mit Fotos und zahlreichen Zitaten versehenen Biografien können als Arbeitsmaterialien für den Unterricht genutzt werden. Im Anhang der Broschüre finden sich eine Auswahl von Literatur, Medien und Schulmaterialien zur Verfolgung von Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus, eine Statistik der Verfolgung der Glaubensgruppe in ausgewählten Städten des heutigen Nordrhein-Westfalens sowie eine Liste von „Spuren der Erinnerung“ an diese Opfergruppe in Nordrhein-Westfalen.

Die Publikation ist in allen Gedenkstätten des Arbeitskreises kostenlos erhältlich. Zudem ist die Broschüre bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW erhältlich. Im Internet kann die Schrift sowie die didaktischen Materialien unter www.standfirm.de/nrw heruntergeladen werden.

Für die pädagogische Arbeit kann die Broschüre in einer größeren Stückzahl beim Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten in NRW angefordert werden.

Anfragen per Mail an: redaktion@ns-gedenkstaetten.de