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RISSE IM STEIN - Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen Eine Wechselausstellung in der Gedenkhalle Oberhausen

Verfasst am 07. Juli 2019

Vor nunmehr 57 Jahren weihte die Stadt Oberhausen ein zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene ein: eine vier Meter hohe, in einen Umhang gehüllte Frau aus Stein: „Die Trauernde“. Seither dient „Die Trauernde“ der Stadt Oberhausen als offizieller Gedenkort zum Volkstrauertag. Diese in Stein gemeißelte Gedenk-Tradition hat jedoch im Laufe der Jahrzehnte Risse bekommen. Nicht erst in jüngerer Zeit weisen kritische Stimmen darauf hin, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit „Der Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

RISSE IM STEIN kann bis zum 15.12. in der Gedenkhalle Oberhausen besichtigt werden.

Die Ausstellung kann Di-So von 11-18 Uhr besucht werden.

Die nächsten Führungen in der Ausstellung finden am

10. Juli

14. August

18. September

jeweils um 18 Uhr statt.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hier können Sie den Ausstellungsflyer herunterladen.

Adresse: Gedenkhalle Oberhausen im Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen

Die Ausstellung RISSE IM STEIN ist eine Eigenproduktion der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW.

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