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Sozialversicherung in Diktatur und Demokratie Team der Villa ten Hompel zeigt neue Wanderausstellung ab sofort in Münster

Verfasst am 02. April 2008

Die Wanderausstellung „Sozialversicherung in Diktatur und Demokratie“ macht Station in Münster. Im Foyer der Deutschen Rentenversicherung Westfalen wird die Geschichte der Renten-, Unfall- und Krankenversicherung in der Zeit von der Weimarer Republik bis zur Bundesrepublik (mit besonderem Augenmerk auf der Zeit der NS-Diktatur) gezeigt. Neben Vertretern aus Sozialverwaltung, Politik und Forschung nahmen auch die Dezernentin für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster, Dr. Andrea Hanke, sowie Christoph Spieker, k. Leiter der Villa ten Hompel, und Ratsfrau Beanka Ganser, die dem Vorstand des Fördervereins Villa ten Hompel angehört, an der offiziellen Eröffnung teil. „Ich hoffe, dass die Ausstellung neues Interesse an der spannenden und spannungsreichen Geschichte der Sozialversicherung weckt“, so Hausherr Wilfried Gleitze, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, bei der Eröffnung.

Am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster waren der Historiker Dr. Marc von Miquel und sein Team seit Herbst 2005 mit der Umsetzung des Projekts befasst, zahlreiche Behörden und das Land NRW unterstützten das Vorhaben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die jeweiligen gesellschaftlichen Leitbilder der sozialen Sicherung und die Frage, wie sie das sozialpolitische Handeln und die Lebenswelt der Versicherten prägten. Die Ausstellung präsentiert eindrucksvoll eine Vielzahl von Bildtafeln und einen Begleitband mit einer Auswahl von Bildern und Dokumenten.

Die Ausstellung kann bis 30. Mai jeweils montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr im Foyer der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Gartenstraße 194 in Münster, besucht werden. Eintritt frei.

Führungen werden auf Wunsch gern angeboten. Interessenten können sich unter Tel. 0251 238-2196 informieren.

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