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Regierungspräsident Prof. Dr. Klenke zu Besuch im Geschichtsort Beim Besuch des Landesbehördenleiters besiegelten Villa ten Hompel und das Heriburg Gymnasium Coesfeld eine neue Bildungspartnerschaft

Verfasst am 16. September 2015

Am Mittwoch, den 16.09.2015 besuchte der Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke den Geschichtsort  Villa ten Hompel. Unter dem Motto „Was ist neu?“ führte Dr. Christoph Spieker, Leiter der Gedenkstätte, durch die Ausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“. Bei seinem Rundgang  traf der Regierungspräsident auf 40 Schülerinnen und Schüler des Heriburg Gymnasiums aus Coesfeld. Ihr Schulleiter Christian Krahl unterzeichnete in diesem Rahmen die Vereinbarung über eine Bildungspartnerschaft zwischen der Schule und der Gedenkstätte. Initiiert wurde diese Kooperation von den Lehrerinnen Monika Bulla und Karolin Renkhoff.

Drei Schülerinnen nutzten die Gelegenheit zu einen „Pressegespräch“ für ihre Schülerzeitung.

Prof. Klenke informierte sich in einem Arbeitsgespräch über aktuellen Tendenzen in der Kooperation mit Yad Vashem sowie die laufenden Entwicklungen von Fortbildungskonzepten. Zudem präsentierten Ulrike Schneider-Müller, Fachleiterin des Dezernats  46 der Bezirksregierung Münster, sowie Kim Keen, abgeordnete Lehrerin des Annette-Gymnasiums Münster, neu entwickeltes didaktisches Material wie z.B. die Geschichtsrucksäcke oder Handreichungen zu Interviews  mit Überlebenden des Holocaust u.a. aus dem Fundus der Shoah-Foundation.

Michael Sturm und Anna-Lena Herkenhoff stellten die Arbeit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk  Münster (mobim) vor. Schwerpunkte hierbei waren die unterstützende Tätigkeit mobims für das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie ihre Beratung von Initiativen, Vereinen, Verbänden und Behörden bei Handlungsunsicherheiten im Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus. Ein Themenfeld, das nicht zuletzt durch die aktuellen Debatten um die Aufnahme von Asylsuchenden an Aktualität gewonnen hat.

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