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Exkursion nach Auschwitz 20 Studierende befassten sich mit Zeitgeschichte und Gedenkkultur

Verfasst am 21. August 2014

Intensiver Austausch zur Zeitgeschichte, zur Gedenkkultur und zum deutsch-polnischen Verhältnis: Seit Montag, 11. August, schulen das Franz Hitze Haus und die Villa ten Hompel eine Woche lang 20 Studierende, die Gedenkstättenfahrten mit jungen Leuten begleiten, am Ort des ehemaligen KZ Auschwitz. Die Exkursion ins polnische Oswiecim, die Sebastian Lanwer und Maria Kröger aus zwei Fachbereichen der Katholisch-Sozialen Akademie sowie Stefan Querl vom Geschichtsort der Stadt Münster organisieren, wird unterstützt durch die NRW-Stiftung „Erinnern ermöglichen“, zudem inhaltlich untermauert durch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Münster.

CJZ-Geschäftsführer Andreas Determann (l.) übergab wertvolle Fachliteratur an Adrian Ruda, Elias Grondmann (mittig), an Kathrin Schulte (r.) aus verschiedenen Hochschulen Münsters und alle weiteren Exkursionsteilnehmer sowie an Sarah Müller (2.v.l.) aus dem Lehrerkollegium des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Münster, da sich gerade diese Schule nachhaltig für die Erinnerung auch an lange verdrängte oder „vergessene“ Orte von NS-Unrecht stark macht. So wird in dem wissenschaftlich fundierten Bildband „Mitten in Europa“, den die Gesellschaft extra spendete, das frühere Lager Majdanek dokumentiert, örtlich gelegen in der im Zweiten Weltkrieg von Deutschen besetzten Region Lublin. Heute ist die Stadt Lublin mit Münster partnerschaftlich herzlich verbunden, auch über gemeinsame Aufarbeitungsinitiativen.

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