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Einblicke beim Rundgang vom Dachboden bis zur Dokumentation im Kellergeschoss Arbeitsbesuch des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der Villa ten Hompel ermöglichte einen regen Erfahrungsaustausch zur Erinnerungskultur: Dr. Hauke Kutscher vom LWL-Museumsamt und Volo-Kolleginnen waren als Gäste willkommen im Geschichtsort der Stadt Münster. Mit einem Katalog an Fragen zu Projekten und zu Plänen B während der Pandemie.

Verfasst am 20. September 2020

Die Idee für einen Rundgang vom Dachboden bis zum Kellergeschoss trug Früchte: Dr. Christoph Spieker, Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster, hatte mit diesem Vorgaben Dr. Hauke Kutscher vom LWL-Museumsamt (links im Bild), Referent für das östliche Westfalen, und seine Kolleginnen im Volontariat, Annette Allerheiligen (ebenfalls Dienstort Münster) und Sarah Lieneke (Warstein), zu einem besonderen Arbeitsbesuch eingeladen. Interessiert nahmen die drei Gäste Einblick in die Angebote und Möglichkeiten des städtischen Geschichtsortes. Das Trio nutzte die Chance für einen Erfahrungsaustausch zur Erinnerungskultur in Westfalen und Lippe, u.a. mit Peter Römer (im Bild rechts), Stefan Querl und Thomas Köhler aus dem Team der Villa ten Hompel, die Rede und Antwort standen. Wobei konkrete Fragen zur Dokumentation und zur Seminarpraxis mit unterschiedlichen Zielgruppen, zu den "Plänen B" im digitalen Bereich wegen der Pandemie und zu Projekt-Ideen gemeinsam erörtert wurden. 

Traditionell arbeiten der Geschichtsort Villa ten Hompel, das LWL-Museumsamt, das Dr. Ulrike Gilhaus leitet, und weitere Institutionen des Landschaftsverbandes sehr eng zusammen auf den Feldern der Zeitgeschichte, Forschung, Archivierung, Medien-Bildung und Vermittlung. Zudem nutzen seit Januar mehrere westfälische NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte rege die neuen Chancen auf konkrete Fördermöglichkeiten des LWL und seinen extra eingerichteten "Mobilitätsfonds". Er gewährt beispielsweise Schülerinnen und Schülern Fahrtkosten-Zuschüsse, wenn sie Gedenkstätten oder Museen bei unterrichtlichen Projekten besuchen und nutzen. Nicht nur dieses Angebot funktioniere unbürokratisch, wie Klassenleitungen, Fachlehrerinnen und -lehrer begeistert zurückmeldeten.

Mehr zu der Zusammenarbeit zwischen dem Landschaftsverband und den NS-Gedenkstätten und zur kontinuierlichen Förderung:

http://www.ns-gedenkstaetten.de/arbeitskreis/aktuelles/detailseite/erster-schritt-zu-einer-kontinuierlichen-foerderung-des-lwl-fuer-die-15-westfaelischen-ns-gedenkstaetten-und-erinnerungsorte.html

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