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Dialog mit Zeitzeugen bei der internationalen Zeremonie zum 72. Jahrestag der Befreiung in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz Stefan Querl, stellvertretender Leiter der Villa ten Hompel, durfte erstmals an der offiziellen Zeremonie mit ehemaligen Häftlingen und der der polnischen Regierungschefin teilnehmen.

Verfasst am 30. Januar 2017

Aus der Villa ten Hompel durfte Stefan Querl, stellvertretender Leiter des Geschichtsortes der Stadt,‎ erstmals die ehemaligen Häftlinge persönlich begleiten und der offiziellen Zeremonie des polnischen Staates mit der Regierungschefin beiwohnen. An der früheren Rampe und den Überresten der gesprengten Gaskammern von Birkenau gestaltete er mit jungen Deutschen zuvor eine eigene Versöhnungsgeste im christlich-jüdischen Dialog.

Der 42-Jährige engagiert sich im deutschen Freundeskreis der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und im Maximilian Kolbe Werk, einer katholischen Hilfsorganisation für Überlebende aus KZ und Ghettos. Herzlich ist Münster auch den Vertrauensleuten des Werkes, vor allem in der polnischen Partnerstadt Lublin.

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