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Delegation der Villa ten Hompel zu Besuch in Israel Im historischen Austausch mit Yad Vashem in Jerusalem

Verfasst am 21. Juni 2012

Mit kreativen Ideen und aktuellen Fachfragen zu Forschung und Vermittlung im Gepäck brechen Christoph Spieker und Stefan Querl (l.) aus Münster auf nach Yad Vashem, zu der zentralen Holocaust-Gedenkstätte des Staates Israel. Die beiden Vertreter der Villa ten Hompel nehmen an der achten internationalen Didaktik-Konferenz zum Umgang mit der Geschichte der NS-Gewaltherrschaft und der Shoah teil.

Als Leiter nutzt Christoph Spieker dabei in Foren die Gelegenheit, die geplante Neukonzeption von Ausstellungsräumen und Angeboten des Geschichtsortes am Kaiser-Wilhelm-Ring in Münster auch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gedenkstätten und Museen zu erörtern. Rund 400 Tagungsteilnehmer aus 50 verschiedenen Ländern werden in Jerusalem erwartet. Darunter auch Zeitzeugen und hochbetagte Überlebende aus Konzentrationslagern, die den Delegationen Rede und Antwort stehen werden.

Im März hatte Stefan Querl bereits mit einer Seminargruppe aus Studierenden der Uni Münster, Honorarkräften und Kooperationspartnern der Katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus Jugendprojekte wie den "Demokratiedschungel" und Gedenkstättenfahrten auf dem Campus zur Diskussion gestellt. Die Internationale Schule für Holocaust-Studien ist mit der Villa ten Hompel der Stadt Münster über eine Bildungspartnerschaft offiziell vernetzt.

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