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Analyse deutsch-deutscher Generationsfragen: Gastprofessur für Alfons Kenkmann in Jena Historischen und gesellschaftlichen Analysen widmet sich Alfons Kenkmann aus Münster im Zuge einer besonderen Gastprofessur in Thüringen.

Verfasst am 19. Oktober 2020

Über 17 Jahre lang war der Leiter der Lehreinheit für Geschichtsdidaktik an der sächsischen Universität Leipzig erster Vorsitzender des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in der Villa ten Hompel. Er verabschiedete sich im Sommer aus dem Ehrenamt und wird, wie der Arbeitskreis mitteilt, zum Wintersemester hin seine Tätigkeit in dem angesehenen Forschungsverbund beginnen. Schwerpunkte sind „Diktaturerfahrung und Transformation. Biografische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren“.

Gemeinsam tragen den Verbund, den u.a. das Bundesministerium für Bildung und Forschung maßgeblich mitfinanziert, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Universität Erfurt, die Stiftung „Ettersberg“ in Weimar sowie die Stiftung „Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora“. Besonderes Augenmerk legt Prof. Dr. Alfons Kenkmann in einer seiner Lehrveranstaltungen in Jena auf die Spannung „Zwischen Tradition und Transformation“. Er fragt nach den „Generationen-Begegnungen in Ost- und Westdeutschland zwischen 1945 und 1990“.

Mehr zu Aktivitäten des Forschungsverbundes online auf https://verbund-dut.de/


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