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Breites Engagement hat sich gelohnt Zukunft des Lern- und Gedenkorts Jawne vorerst gesichert

Verfasst am 27. Februar 2010

Nach Monaten der Sorge um die Zukunft des Lern- und Gedenkorts Jawne ist vor wenigen Tagen, kurz vor den Gedenkveranstaltungen zur Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945, eine Einigung erreicht worden, die das Weiterbestehen der Gedenkstätte am Erich-Klibansky-Platz für mindestens ein Jahr sichert. Nach dem nun vorliegenden Mietvertrag mit der Allianz, dem Eigentümer der Kreishaus-Galerie, kann der Galerieraum 2010 noch einmal kostenfrei genutzt werden. Erst ab Januar 2011 sind monatlich 312,50 Euro für Miete und Nebenkosten zu entrichten.

Der Arbeitskreis freut sich, dass die Allianz ihr Engagement für den Lern- und Gedenkort Jawne auf diese Weise bekräftigt und auf eine neue Basis stellt. Um den ab 2011 entstehenden Fehlbetrag zu decken, wird der Arbeitskreis in den nächsten Monaten ein Finanzierungskonzept suchen, durch das eine dauerhafte Perspektive für den Lern- und Gedenkort geschaffen werden soll. Sowohl öffentliche Mittel als auch privates Sponsoring sind gefragt! 

Sehr herzlich möchten wir allen Unterstützern und Unterstützerinnen in Köln und vielen anderen Orten und Ländern danken, die sich in den letzten Monaten mit Briefen, Unterschriftenlisten oder Veranstaltungen für den Erhalt des Lern- und Gedenkorts eingesetzt haben. Ein besonderer Dank geht an den Vorstand des Vereins EL-DE-Haus e.V., unter dessen Dach der Arbeitskreis angesiedelt ist. Ohne dessen Beharrlichkeit und Verhandlungsgeschick wäre die nun erreichte Lösung nicht möglich gewesen. 

Insbesondere das Engagement der früheren Jawne-Schüler und -Schülerinnen, die Briefe aus Großbritannien, Israel, Deutschland und den USA geschrieben haben, hat uns gezeigt, wie wichtig dieser Ort ist – als Lernort für die SchülerInnen von heute und als Erinnerungsort für die ehemaligen SchülerInnen der Jawne und ihre Familien in aller Welt.

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