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Forschungsprojekte und pädagogisches Angebot Zentrum für Erinnerungskultur Duisburg

Pädagogische Angebote in der "DenkStätte"

Foto: Friedhelm Krischer, Duisburg

Foto: Friedhelm Krischer, Duisburg

Mit der "DenkStätte" ist im Gebäudekomplex des Stadtarchivs und des Kultur- und Stadthistorischen Museums ein moderner außerschulischer Lernort entstanden. Die Workshops, die ab sofort gebucht werden können, setzen sich mit der Zeit des Nationalsozialismus und der Erinnerungskultur in Duisburg auseinander. Hierbei stehen Lebensgeschichten von Menschen aus Duisburg im Vordergrund. Die pädagogischen Angebote sollen zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen anregen und helfen, Vorurteile und Diskriminierungsmuster zu erkennen und zu hinterfragen.

Mit Hilfe neuer Medientechnik (Smartboard, Tablet-PCs) können Schülerinnen und Schüler auch die historischen Quellen selbst aktiv erforschen, in der Gruppe diskutieren und ihre Arbeitsergebnisse präsentieren. Die Angebote richten sich an Schüler*innen ab der 9. Jahrgangsstufe und können zeitlich und inhaltlich individuell angepasst werden.

Das ZfE bietet zur Zeit drei Workshops an:

• Antiziganismus in Vergangenheit und Gegenwart

• Erinnerungskultur und Erinnerungslandschaft Duisburg

• Jüdisches Leben in Duisburg

Wenn Sie Fragen zu den Workshops oder weitere Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an das Zentrum für Erinnerungskultur.

E-Mail: zfe@stadt-duisburg.de


Vernetzung

Das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) baut auf der Arbeit der unterschiedlichen Geschichtsinitiativen und Organisationen vor Ort auf. Es arbeitet als Netzwerk, das die Kooperation bestehender Gedenk- und Dokumentationsstellen fördert und Hilfestellungen für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der Stadt anbietet.

In besonderer Weise ist das ZfE auf Impulse und Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Der "Runde Tisch der Initiativen" spielt hierbei eine wichtige Rolle. In den Sitzungen  werden inhaltliche Schwerpunkte und fachliche Konzepte diskutiert.

Gleichzeitig bitten wir um Hinweise auf Zeitzeug/innen sowie um alte Unterlagen und Objekte, die das Wissen über die Geschichte unserer Stadt erweitern helfen. Das Interesse gilt dabei insbesondere Zeugnissen, die einen Einblick in den Lebensalltag zur Zeit des Nationalsozialismus geben können.