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Vorstand erhält Vertrauen Dr. Kurt Omland bleibt Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung und Nutzung der Synagoge

Verfasst am 23. Februar 2006

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr und Planungen für die kommenden Monate

Auf ein „erfolgreiches Jahr“, so Dr. Kurt Omland, mit

„zahlreichen und abwechslungsreichen Veranstaltungen“ haben zehn

Mitglieder des Vereins zur Erhaltung und Nutzung der Synagoge zurückgeblickt. Der Vorsitzende wurde bei der Versammmlung in der Alten Post ebenso in seinem Amt bestätigt wie die anderen Vorstandsmitglieder.Klaus Stiegemeier-Oehlen bleibt zweiter Vorsitzender, Margarete Silling Kassiererin. Als erster Schriftführer fungiert weiterhin Hansgeorg Hartberger, als Beisitzer engagieren sich Sabine Omland, Ilse Blomberg und Alison Kreuzer im Vorstand. Kassenprüferinnen sind Annette Mors und Erna Trojahn.

Von einem „kleinen Polster“ berichtete Kassiererin Silling – und von 38 zahlenden Mitgliedern, unter denen auch sehr wohlwollende Spender seien. Auf Antrag von Blomberg wurde der Vorstand entlastet.Begonnen hatte die Mitgliederversammlung mit dem Bericht des Vorstandes.

Dr. Kurt Omland erinnerte unter anderem an die Ausstellung

„Zwangsarbeiter in Münster und Umgebung 1939-1945“, die Ausstellung „Installative Malerei“ in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturverein und der Stadt sowie die Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit und zum Gedenken an den Reichspogrom von 1938.„Wir haben 750 Besucher gezählt“, sagte Omland und betonte, dass der Förderverein auch im vergangenen Vereinsjahr wieder zahlreiche Führungen veranstaltet hat.Höhepunkt 2005 war zweifelsohne der Besuch des ehemaligen Stewwerter Zwangsarbeiters Mikola Lysenko und seiner Ehefrau Nina Malinowska Anfang September. Der mittlerweile verstorbene Ukrainer hatte in einem Dankesbrief geäußert, dass ihm die Begegnung mit dem „neuen Deutschland“ als „Triumph für die Menschlichkeit“ und als „Zeichen des Friedens und der Versöhnung“ in Erinnerung bleiben werde.

Auch in diesem Jahr ist eine Ausstellung in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturverein geplant. Genaueres stehe jedoch noch nicht fest. Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. März, ab 20 Uhr in der ehemaligen Synagoge statt.

Dr. Karoline Hille aus Ludwigshafen referiert in der Woche der Brüderlichkeit zum Thema: Marc Chagall und das deutsche Publikum – „Und vielleicht wird mich Europa lieben...“ Hille, studierte

Kunsthistorikerin und Archäologin, war maßgeblich am Aufbau der Ausstellung „Chagall und Deutschland“ 2004 im Jüdischen Museum Frankfurt beteiligt.Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie ihr neues Buch „Marc Chagall und das deutsche Publikum“.Auch in der Diavortragsveranstaltung wird sie die wechselhafte Geschichte der Chagall-Rezeption in Deutschland darstellen. J mak

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