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Gegen Hass in der Gesellschaft aktiv ankämpfen Die vier Tage des Projektes „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“, das sich an Schüler der Jahrgangsstufe neun sowie an zwei Leistungskurse Geschichte des Städtischen Gymnasiums Ahlen gerichtet hat, begann mit einem Rundgang zu ausge-<br />wählten Stolpersteinstandorten in der Ahlener Innenstadt...

Verfasst am 14. Dezember 2015

Die vier Tage des Projektes „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“, das sich an Schüler der Jahrgangsstufe neun sowie an zwei Leistungskurse Geschichte des Städtischen Gymnasiums Ahlen gerichtet hat, begann mit einem Rundgang zu ausge-
wählten Stolpersteinstandorten in der Ahlener Innenstadt. Manfred Kehr aus dem Fachbereich Jugend und Soziales vermittelte den Teilnehmern dabei Hintergründe über die jeweiligen Einzelschicksale jüdischer Menschen sowie allgemeine Informationen zu
jüdischem Leben in Ahlen. Anschließend fuhren die Schülergruppen zur ehemaligen Synagoge nach Drensteinfurt, wo sie von Dr. Sabine Omland, Mitglied im Förderverein Alte Synagoge, begrüßt wurden. Sie berichtete von der ehemaligen jüdischen Gemeinde der Stadt und von der Synagoge, die 1872 fertiggestellt, in der Reichpogromnacht 1938 schwer verwüstet und in den 1990er-
Jahren restauriert worden war. Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor gab anschließend einen Einblick in historische und aktuelle Aspekte der jüdisch-islamischen Beziehungen. Sie ging dabei sowohl auf theologische Verbindungslinien alsauch auf die Konfliktherde im Nahen Osten ein. Träger des Projekts sind die Stadt Ahlen, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Unterbezirk
Hamm-Warendorf und das Bürgerzentrum Schuhfabrik. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (dk)

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