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Deportation vor 70 Jahren Gedenkfeier an den „Stolpersteinen“ / Lebenslauf von Jenny Seelig verlesen
stk Drensteinfurt. Gedenkveranstaltungen sind wichtig, um dem Vergessen vorzubeugen. Der Förderverein „Alte Synagoge“ hatte deshalb am Montagnachmittag eingeladen, um an die Deportation der westfälischen Juden vor 70 Jahren nach Riga zu erinnern...
Talent und Tragik Literarischer Liederabend in der Synagoge
Drensteinfurt 73 Jahre danach wird am 9. November immer noch in mahnender Erinnerung an den Beginn der deutschlandweiten Novemberpogrome und seiner Opfer gedacht. Aus diesem Anlass lud der Förderverein Alte Synagoge am Mittwoch zu einem literarischen Liederabend ein...
Die etwas anderen Gebote Druckgrafische Hängung in der ehemaligen Synagoge bis zum 13. November zu sehen
Drensteinfurt Unter den „Zehn Geboten“ hatten sich viele der 40 Besucher der gleichnamigen Ausstellung, die am Sonntag in der ehemaligen Synagoge eröffnet wurde, wohl etwas anderes vorgestellt...
Geheimnisse der Wewelsburg Fahrt des Fördervereins „Alte Synagoge“ ins Paderborner Land
Der Förderverein „Alte Synagoge“ unternahm am Samstag eine Fahrt ins Paderborner Land. Ziel war die Wewelsburg mit ihrer wechselvollen Historie.
Nach den Plänen des Reichsführers SS, Heinrich Himmler, war die Umgestaltung der ehemaligen Residenz der Paderborner Erzbischöfe in den 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erst der Anfang des Aufbaus einer gigantischen ringförmigen Anlage. Wie die Führerin der Gruppe aus Drensteinfurt bei ihrem Besuch der Ausstellung im „Haus der SS-Wachmannschaften in einem fesselnden und informativen Vortrag erläuterte, beendete der Kriegsverlauf ab 1943 diese Pläne.
In der Ausstgellung „Ideologie und Terror der SS“ konnten die Drensteinfurter Besucher die Umgestaltung der SS-Ordensburg verfolgen und erhielten auch einen Einblick in die problematische Entwicklung der Beziehungen zwischen Dorfbewohnern und SS.
Besonderes Interesse der Besucher erregten skurrile Ausstellungsstücke, die Himmlers Versuch zeigten, das Weihnachtsfest in ein germanisches Julfest umzuwandeln.
Das Regenwetter verhinderte die geplante Besichtigung des Appellplatzes im ehemaligen Konzentrationslager Niederhagen, in dem etwa die Hälfte der Häftlinge umkamen, die beim Umbau der Wewelsburg Zwangsarbeit leisten mussten.
Quelle: WN vom 11.10.2011
Spuren jüdischen Lebens gesucht
Vom Regen ließen sie sich am Samstagnachmittag nicht abschrecken, die Teilnehmer des Rundgangs zu den Stätten jüdischen Lebens...



