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Ernest G. Lion und Johanna Melzer Eine Ausstellung von Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums Dortmund

Verfasst am 30. März 2011

Die Gruppe hat sich ausgiebig mit dem 1915 geborenen Dortmunder jüdischen Glaubens, Ernest G. Lion, befasst. Sie hat seinen Lebensweg vom Aufwachsen nahe und in Dortmund, seinem Leiden in den Konzentrationslagern Buchenwald und Auschwitz bis zu seinem Exil in den USA, wo er bis zu seinem Tod lebte, rekonstruiert. Die verschiedenen Stationen dieses Lebens werden mit Hilfe von Plakaten, eines kleinen Hörspiels sowie eines selbst angefertigten Stammbaumes umfassend erzählt. Eine Dokumentation in Form eines Kurzfilms betrachtet – unter dem Motto „Nur ein Name auf einem Dortmunder Straßenschild?“ - das Leben und das Schicksal der kommunistischen Widerstandsaktivistin Johanna Melzer näher und zeigt auf, warum nach dieser Frau eine Straße benannt wurde. Hinzu kommt noch eine Plakatpräsentation über die Deportation einer Dortmunder Familie nach Riga.

Die Ergebnisse sind bis zum 1. Mai 2011 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu sehen.

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