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Holocaust mit "Happyend"? – Zur filmischen Darstellung der Kindertransporte Fortbildung

Datum: 26.10.2016 12:00
Ort: 46282 Dorsten

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Auseinandersetzung mit der filmischen Darstellung der „Kindertransporte“, also der Rettung von über 10.000 ‚jüdischen‘ Kindern 1938-1939. Gerade für jüngere SchülerInnen ist die Identifikation mit diesen Kindern und Jugendlichen ein wichtiger Bezug zum großen Thema „Nationalsozialismus“. Neben der Präsentation geeigneter Medien sollen Möglichkeiten für die Behandlung des Themas im Unterricht vorgestellt werden. Denn zukünftig werden Lernende immer stärker durch mediale Aufbereitung ihre Informationen erhalten – umso wichtiger der Erwerb medialer Kompetenzen.
An der Veranstaltung wird auch Judith Rhodes, deren Mutter Ursula Michel mit dem letzten Kindertransport vor dem Kriegsausbruch nach England geflohen ist, als Vertreterin der „second generation“ teilnehmen und mit uns diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte des Faches Geschichte und verwandter Fächer (Politik, Religion, Deutsch) sowie an alle erinnerungskulturell interessierten KollegInnen.

Für Interessierte besteht auch die Möglichkeit nur an der Diskussion mit Frau Rhodes gegen Ende der Veranstaltung teilzunehmen.

Leitung: Anja Wieber

Anmeldung ab August direkt über das Kompetenzteam unter: http://www.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de/Fortbildung/Fortbildungssuche/

In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Recklinghausen.
Mittagsimbiss gegen Gebühr.

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