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Auf Spurensuche in Dorsten Nachfolgen der jüdischen Familie Eisendrath zu Besuch in Deutschland

Verfasst am 03. August 2007

"[...] My name is Rebekah Eisendrath und my father is Richard Eisendrath. He told me to contact you because I am currently in Europe and will be in Germany sometime this month.

He told me about the Dorsten Museum and to contact you to get information on where the museum is located and any other information. It would be such a pleasure to get to see and learn more about my family history und where we came from…"

Diese Nachricht erhielt das Jüdische Museum Westfalen Ende Juni und drei Wochen später, am 18. Juli waren Rebekah Eisendrath und ihre Freundin Janelle Cox aus Vista, Kalifornien, zu Besuch in Dorsten. Die beiden 22jährigen Studentinnen machten auf ihrer Rundreise von Amsterdam über Paris nach Spanien einen kurzen Abstecher nach Dorsten. In Dorsten haben Julia Isaak und Nathan Samson mit ihren vielen Nachkommen die große Familiendynastie der Eisendraths begründet.

Dorsten und insbesondere das Jüdische Museum Westfalen sind heute durch die vielen Recherchen und die reichhaltige Dokumentation zur Familiengeschichte ein wichtiger Anlaufpunkte bei den Reisen "back to the roots" geworden. Die jungen Amerikanerinnen haben alles bildlich dokumentiert: das Jüdische Museum, den Dorstener Wochenmarkt, die Wiesenstraße (damaliger Wohnort der Eisendraths), die Lippe, die Kirchen sowie besonders die Grabmale der Eisendraths auf dem Jüdischen Friedhof. Das Buchgeschenk "Juden in Dorsten" soll auch die Eltern und Geschwister dazu bringen, sich auf den Weg nach Dorsten zu machen.

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