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Wissenswertes Entstehung der Gedenkstätte Bonn

Im Jahr 1984 wurde der Trägerverein der Gedenkstätte unter Beteiligung der Kirchen, der Bonner Synagogengemeinde, aller Bonner Stadtratsfraktionen, der Gewerkschaften, der Arbeitsgemeinschaft verfolgter Sozialdemokraten, dem Bildungswerk für Friedensarbeit, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Evangelischen Studentengemeinde, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Jugendring Bonn gegründet. Der Trägerverein zählt heute rund 200 Einzelmitglieder und 40 Mitgliedsorganisationen.

Die Gedenkstätte zeigt in einer Dauerausstellung die Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen aus Bonn und der Region während der NS-Zeit und dokumentiert auch Versuche von Widerstand.
Vorgestellt werden zahlreiche Menschen, die aus unterschiedlichen ideologischen Gründen ausgegrenzt, verfolgt, inhaftiert und deportiert wurden. Viele flohen, noch viel mehr – darunter Juden, Patienten der Kliniken und andere - haben das nicht überlebt. Die Ausstellung erinnert auch an die nach Bonn verschleppten Zwangsarbeiter/innen und Kriegsgefangenen.

Zum Angebot der Gedenkstätte gehören Führungen und Workshops, Vorträge und Sonderausstellungen. In der Geschäftsstelle der Gedenkstätte stehen eine Präsenzbibliothek und ein Archiv für Besucher zur Verfügung.