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Wissenswertes Entstehung der Gedenkstätte Bonn

Plakat der Gedenkstätte Bonn

Im Jahr 1984 wurde der Trägerverein der Gedenkstätte unter Beteiligung der Kirchen, der Bonner Synagogengemeinde, aller Bonner Stadtratsfraktionen, der Gewerkschaften, der Arbeitsgemeinschaft verfolgter Sozialdemokraten, dem Bildungswerk für Friedensarbeit, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Evangelischen Studentengemeinde, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Jugendring Bonn gegründet. Der Trägerverein zählt heute rund 200 Einzelmitglieder und 40 Mitgliedsorganisationen.

Die Gedenkstätte erforscht und dokumentiert Verfolgung, Leid und Ermordung der Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Sie ist zudem ein Ort des Erinnerns, der Dokumentation und der Begegnung vor allem junger Menschen, um sich mit dem Nationalsozialismus sowie der Wahrung von Menschenrechten und Demokratie auseinanderzusetzen.

Eine vorläufige Ausstellung wurde in einem Werkhaus in Bad Godesberg gezeigt. Am 10. November 1996 ist die erste ständige Ausstellung der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in der Franziskanerstraße eröffnet worden. 2005 wurde sie grundlegend überarbeitet und mit dem Ziel ergänzt, neue historische Erkenntnisse einzuarbeiten und in eine moderne Konzeption umzusetzen.

Neben den drei Ausstellungsräumen in der ersten Etage stehen in der Geschäftsstelle im Erdgeschoss eine Präsenzbibliothek, eine Videothek und ein Archiv für Besucher zur Verfügung.