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Veranstaltungsreihe zur israelischen Kultur

Verfasst am 13. Oktober 2006

Zu einer Veranstaltungsreihe mit vielseitigen Informationen über kulturelle Aspekte der Entwicklung Israels laden die Gedenkstätte Bonn, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Bonn und die VHS Bonn jeweils in die Gedenkstätte Bonn (Franziskanerstr. 9) ein. Die neu gestaltete Dauerausstellung der Gedenkstätte Bonn erinnert an den Widerstand und die Verfolgung in der Stadt Bonn während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des NS-Regimes ist ein Ort der Erinnerung, der Dokumentation und der Begegnung.

Am Donnerstag, 19. Oktober 2006, spricht Prof. Dr. Yair Auron von der Universität Tel Aviv und dem Kibbuz-College für Erziehung um 19.30 Uhr über die gesellschaftliche Funktion der Holocaust-Problematik im israelischen Schulunterricht. Zwar ist der Holocaust seit 1982 Prüfungsfach im Abitur. Der angemessene Umgang mit der Erinnerung wird gleichwohl heftig diskutiert. Prof. Auron hat in diesem Jahr ein Buch über die Holocaust- und Genozid-Problematik im Unterricht veröffentlicht. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 23. Oktober 2006, 18 Uhr, stellen Katrin Clever, Barbara Kliem und Janos D. Neumann verschiedene Aspekte der Entwicklung und der aktuellen Lage des Staates Israel vor. Neben historischen Fragen stehen das politische System, die gesellschaftlichen Strukturen sowie die inneren und äußeren Konflikte Israels im Vordergrund. Die Teilnahme an der Veranstaltung der VHS kostet 4,50 Euro, Anmeldung und Zahlung bei der VHS Bonn, Wilhelmstr. 34, Veranstaltungsnummer 1500 BO.

Am Dienstag, 24. Oktober 2006, steht um 18 Uhr die hebräisch-jüdische Literatur im Mittelpunkt. Dr. Carola Paulsen moderiert den Literaturabend, an dem u.a. aus dem Buch "Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?" von Lizzie Doron gelesen wird. Die Teilnahme ist kostenlos.

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