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Sonderausstellung: Deportiert ins Ghetto. Die Deportationen aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź) Die Gedenkstätte Bonn zeigt in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Bonn Wanderausstellung vom 24. Oktober bis 25. November 2012

Verfasst am 19. September 2012

Die Gedenkstätte Bonn zeigt in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Bonn

Im Sonderausstellungsraum Franziskanerstr. 9, 2. Etage vom

24. Oktober bis 25. November 2012

Deportiert ins Ghetto. Die Deportationen aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź)

Die Ausstellung ist ein Projekt des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW. Sie wurde von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln in Kooperation mit dem Staatlichen Archiv Łódź erarbeitet.

Im Oktober 1941 wurden fast 3.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus dem Rheinland in das Ghetto Litzmannstadt im besetzten Łódź deportiert. Weniger als fünfzig von ihnen überlebten. In dieser Ausstellung werden erstmals Lebenszeugnisse dieser Deportierten gezeigt, die in mehrjährigen Recherchen zusammengetragen worden sind. Die persönlichen Briefe und Fotografien, Berichte und Dokumente sind ein eindringliches Zeugnis der Menschen aus dem Rheinland, die Opfer der Schoah wurden.

Öffnungszeiten für diese Ausstellung:

Dienstag und Mittwoch 9.30-17.00 Uhr

Donnerstag und Freitag 9.30 – 18.00 Uhr

Samstag 13-18 Uhr

Sonntag 11.30-17.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung

Sonntag, den 4. November 2012, 15 Uhr
Mit Oliver Meißner, Gedenkstätte Bonn

Diese Ausstellung ist auch besonders für die Arbeit mit Schulen gedacht. Die Gedenkstätte bietet daneben Führungen für alle Schulformen und Workshops für alle Schulformen ab der 7. Klasse an. Information und Anmeldung von Gruppen telefonisch unter 0228-69 5240 oder gedenkstaette-bonn@netcologne.de.

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