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"So einfach liegen die Dinge nicht" Erinnerungen an das Leben der Eva Wohl

Verfasst am 09. November 2004

Sie war die Tochter des Mathematikers Otto Toeplitz und seiner Frau Erna, verlebte ihre Kindheit in Kiel und Bonn, wurde nach 1933 zusammen mit ihrer jüdischen Familie aus der Bonner Gesellschaft gedrängt und mußte 1939, kurz vor dem Abitur, Deutschland verlassen:

Eva Wohl durchlitt eine Odyssee wie viele junge Menschen jüdischen Glaubens damals, bis sie schließlich in Tel Aviv ein neues Leben beginnen konnte. Eva Wohl starb 2003 im Alter von 84 Jahren in Haifa. Ihre bewegenden Aufzeichnungen "So einfach liegen die Dinge nicht" werden in Buchform am Sonntag, 28. November 2004, um 11.00 Uhr im Alten Rathaus, Markt, Bonn, vorgestellt. Herausgeberin ist Astrid Mehmel, Mitarbeiterin der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Zur Präsentation des Buches sprechen Bürgermeister Horst Naaß, der Bonner Mathematiker Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Hirzebruch, Historikerin Dr. Susanne Heim, Joachim Hack von Edition Lempertz sowie die Herausgeberin.

Veranstalter sind die Stadt Bonn, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Edition Lempertz und Gedenkstätte Bonn - An der Synagoge e.V. Das Buch mit 144 Seiten und vielen Fotos ist in der Edition Lempertz erschienen und kostet 14,95 Euro.

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