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Filmvorführung und Diskussion: "You enter Germany" - der lange Krieg am Westwall

Verfasst am 08. März 2008

Die Kämpfe im Hürtgenwald und entlang des Westwalls von 1944 bis 1945 gehören zu den letzten großen Mythen des Zweiten Weltkriegs. Von der "längsten Schlacht auf deutschem Boden" ist die Rede, vom "Verdun in der Eifel“, von der größten amerikanischen Niederlage in Europa. Dies alles hat den Ausgang des Krieges im Rheinland und auch in Bonn unmittelbar beeinflusst. In Bonn wurde der Zweite Weltkrieg vor 63 Jahren am 8. März 1945 durch die Besetzung der Stadt durch die Amerikaner beendet.

Zum ersten Mal hat sich ein Filmteam der Aufgabe gestellt, den Mythen und Legenden auf den Grund zu gehen und die wahren Hintergründe dieser „vergessenen Schlacht“ zu erforschen. Nach jahrelangen Recherchen gelang es, Veteranen in Deutschland und in den Vereinigten Staaten zu interviewen. Bisher nie gezeigte Filmaufnahmen aus den US National Archives sowie aus privaten Archiven sind eindrucksvolle Zeugnisse des Krieges, dessen Spuren noch heute in den Wäldern in diesem Gebiet sichtbar sind. Der Film „’You enter Germany’. Hürtgenwald - der lange Krieg am Westwall“, wird

am Samstag, 15. März 2008, um 19.00 Uhr im Rheinischen Landesmuseum, Colmantstr. 14-16,

vorgestellt und anschließend mit dem Produzenten Achim Konejung diskutiert. Die Moderation übernimmt Dr. David Eisermann, WDR.

Veranstalter sind das Landesmuseum Bonn in Kooperation mit der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus, der Konejung-Stiftung: Kultur und dem Arbeitskreis Historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa e.V. (Prof. Dr. Winfried Schenk Historische Geographie der Universität Bonn). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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