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77 Jahre nach dem November-Pogrom: Bonner Bürger erinnern an die Zerstörung der Synagoge

Verfasst am 05. November 2015

Es ist eine wichtige Tradition, alljährlich der Zerstörung der Synagogen am 9. und 10. November 1938 zu gedenken. Am 10. November wurden in Bonn die Synagogen in Brand gesetzt, darunter die große Synagoge am Rheinufer, und Geschäfte jüdischer Bürgerinnen und Bürger verwüstet. In den darauf folgenden Tagen wurden viele Juden in Konzentrationslager verschleppt. Die Gedenkstätte Bonn lädt gemeinsam mit der Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus deshalb alle Bürgerinnen und Bürger zur

Gedenkfeier

am Dienstag, 10. November 2015, um 16.00 Uhr in das Foyer der Oper Bonn, Am Boeselagerhof 1, Bonn-Mitte,

zu einem Konzert der Bonner Oper ein. Unter Leitung von Andreas K.W. Meyer wird die „Mauthausen Cantata“ aufgeführt nach der Dichtung von Iákovos Kambanéllis und mit Musik des Komponisten Mikis Theodorakis.

Anschließend sprechen

um 17.00 Uhr am Synagogen-Mahnmal am Moses-Hess-Ufer

Bonns Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan, die Vorsitzende der Synagogengemeinde Bonn sowie die Leiterin der Gedenkstätte Bonn, Astrid Mehmel. Matthias Höhn wird die Gedenkstunde musikalisch mit der Klarinette begleiten.

Veranstalter ist die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in Zusammenarbeit mit der Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus, der Bundesstadt Bonn und dem Theater Bonn. 

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