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Gedenkstätten in NRW Vielfältiges Engagement an unterschiedlichen Orten
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Aktuelles
Bonn
- Als ich zurückkehrte gab es keine Juden mehr...
- Eindrucksvolle Lesung bei der Gedenkstunde am 27. Januar 2012.
Dortmund
- Ausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" auf der Zeche Zollern
- Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Mitveranstalter
Oberhausen
- Nationalsozialismus im Überblick – Eine Vortragsreihe der Gedenkhalle auf Tour durch Oberhausen
- Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Gedenkhalle Oberhausen organisiert die Gedenkstätte ein vielfältiges Programm in unterschiedlichsten Einrichtungen der Ruhrgebietsstadt
Veranstaltungen Vorschau
- 01.03.2012 - Theater für ein gutes Deutschland: Wolfgang Langhoff - ein deutsches Künstlerleben im 20. Jahrhundert
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Eine Lesung mit Esther Slevogt und Schauspielern des Düsseldorfer Schauspielhauses.
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Theatermuseum Düsseldorf, Jägerhofstr. 1
Preis: 5 €
- 29.02.2012 - Karl Delbeck - Ein Widerstandskämpfer aus Gelsenkirchen
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Vortrag von Heidi Delbeck, München, mit anschließender Diskussion
Zeit: 19 Uhr
Ort: Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus", Cranger Str. 323, 45891 Gelsenkirchen
- 26.02.2012 - Museumsführung durch die Sonderausstellung
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mit Stefan Kummer
Zeit: 15:30
Ort:
Literatur
"Dagegen!" Und dann...?!
Rechtsextreme Straßenpolitik und zivilgesellschaftliche Gegenstrategien in NRW
Wie hat sich die Demonstrationspolitik der Neonazis in den letzten Jahren entwickelt? Welche Konsequenzen haben der Ruf nach Verboten und die Veränderungen in den Versammlungsgesetzen? Wie organisieren sich erfolgreiche Bündnisse? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es in NRW?
Diese und weitere Fragen wurden während der Tagungen "Provokation und Propaganda – Rechtsextreme Straßenpolitik als Herausforderung für die Zivilgesellschaft" (19. Juni 2009) und den beiden Workshoptagungen "'Dagegen!' Und dann…?! – Bündnisse gegen Rechtsextremismus in NRW" (13. März 2010 in Bochum, 18. Juni 2011 in Dortmund) diskutiert. Sie bilden die Grundlage einer neuen Publikation, die von Heiko Klare und Michael Sturm (mobim) als Band 14 der Reihe "Villa ten Hompel Aktuell" herausgegeben wird.
Deportationen von Kindern und Jugendlichen aus Bonn
Die SS, Himmler und die Wewelsburg
Wie keine zweite Organisation repräsentierte die SS die Struktur und den verbrecherischen Charakter des Nationalsozialismus. Das vorliegende Buch führt auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes erstmals zahlreiche neue Facetten der Geschichte der SS zusammen.
Wie in einem Brennglas gebündelt, schlugen sich seit 1933 wesentliche Entwicklungen der SS im ostwestfälischen Wewelsburg in der Nähe Paderborns nieder. Heinrich Himmler, der Reichsführer-SS, ließ das dortige Renaissanceschloss zu einem Zentrum seiner Organisation ausbauen. Hier, in der Mitte des Deutschen Reiches, sollten ein Versammlungsort und eine Stätte der Selbstvergewisserung für die Führungsspitze der SS, die SS-Gruppenführer, entstehen. Eigens für diesen Zweck ließ er in Wewelsburg das Konzentrationslager Niederhagen errichten.
Namhafte Autorinnen und Autoren wie Michael Wildt, Armin Nolzen, Ruth Bettina Birn, Christian Jansen, Jens-Christian Wagner oder Karola Fings bieten Überblicksdarstellungen zu ausgewählten Aspekten der Entwicklung der SS. Die Beiträge des Buches verschränken die Geschichte der Wewelsburg und des Konzentrationslagers Niederhagen mit der Gesamtgeschichte der SS. So entsteht ein Panorama, das Struktur und Radikalisierung der SS, Ideologie und Terror, Hybris und Realität ebenso umfasst wie Kontinuitäten, die seit 1945 bis in die Gegenwart fortwirken.







