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Die Auswirkungen von Corona auf die NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte – Schulfahrten an außerschulische Lernorte bis zum Sommer untersagt Die NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW sind seit dem 16. März für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Lesungen und Workshops mussten abgesagt werden und Sonderausstellungen blieben vorerst ungesehen.

Verfasst am 17. April 2020

Darüber hinaus hat das Land NRW Schulen die Genehmigung aller Tagesexkursionen und Schulfahrten an außerschulische Gedenkorte per Erlass vom 24. März 2020 bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 untersagt. Diese frühzeitige Entscheidung sollte für alle Beteiligten eine Planungssicherheit schaffen, um die anstehenden Schulfahrten in Rücksprache mit allen Kooperationspartnern abzuwickeln. Durch diesen Erlass wurde auch für die Mitglieder der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW klar, dass geplante Projekte und Workshops nicht stattfinden werden und können. Für die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem für die Honorarkräfte bedeutet dies, dass sie voraussichtlich bis in den August hinein keine Schüler bzw. Jugendgruppen durch die zahlreichen Ausstellungen führen werden. Angesichts der seit Jahren steigenden Besucherzahlen und der zunehmenden Bildungspartnerschaften zwischen Gedenkstätten und Schulen reißen die Auswirkungen des Coronavirus hier eine sehr schmerzliche Lücke in die derzeit eigentlich sehr aktive Erinnerungsarbeit aller Mitglieder des Arbeitskreises.

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