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Aktionen zum Internationalen Museumstag Anlässlich des Internationalen Museumstages, der am 21. Mai 2017 unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ stattfindet, bieten auch die NS-Gedenkstätten in NRW Sonderprogramme an. Vor allem Führungen und Vorträge warten auf die Besucherinnen und Besucher.

Verfasst am 15. Mai 2017

Hier eine Auswahl des angebotenen Programms:

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Das Jüdische Museum Westfalen wartet am Internationalen Museumstag ab 14 Uhr mit verschiedenen Programmpunkten auf: Norbert Reichling hält einen Kurzvortrag mit dem Titel „Eine ‚Gerechte unter den Völkern‘: Karin Morgenstern aus Marl“ und die Führung von Thomas Ridder setzt sich mit der Provenienzgeschichte der Exponate des Museums auseinander. Für Kinder wird eine Rallye durch das Museum geboten und ein Trödelmarkt lädt zum Stöbern ein. Der Eintritt ist frei.

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Eröffnet wird das Programm mit einer Lesung („Heute Nacht ist viel passiert…“) um 11:30 Uhr und ab 13 Uhr finden regelmäßig Führungen durch die Dauerausstellung und die Gedenkstätte Gestapogefängnis statt (jeweils um 13, 15, 16 und 17 Uhr). Unter der Überschrift „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“ bietet der Gedenkort ab 14 Uhr den Gästen eine Themenführung an und um 15:30 Uhr folgt ein Gang durch die Sonderausstellung „Russenlager und Zwangsarbeit“. Unter Einbeziehung der Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ gibt es auch für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren Geschichten zum Thema Zweiter Weltkrieg. Der Eintritt ist kostenlos.

NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer, Krefeld

Die Gedenkstätte ist zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Neben der Ausstellung mit ihren diversen Audio- und Video-Installationen können auch die dortigen Campendonk-Gemälde besichtigt werden.

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne, Schloß Holte-Stukenbrock

MitarbeiterInnen der Dokumentationsstätte führen ab 11 Uhr durch die Ausstellung im Arrestgebäude des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers und über den Ehrenfriedhof für sowjetische Kriegstote. Zudem findet um 14 Uhr ein Vortrag zu dem Thema „Spurensuche: Nationalsozialistische Täterschaft in der Familie“ statt.

Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945, Büren-Wewelsburg

Ab 15 Uhr können BesucherInnen an einer öffentlichen Führung zum ehemaligen Schießstand der SS in Wewelsburg teilnehmen. Dabei werden auch das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus und die frühere Häftlingsküche auf dem Lagergelände besichtigt. Sowohl der Eintritt in das Museum als auch die Teilnahme an der Führung sind kostenlos.

Weitere Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen sind über die Internetpräsenzen der jeweiligen Gedenkstätten und die Homepage des Internationalen Museumstages (www.museumstag.de/) zugänglich. Dort finden sich auch ausführliche Hintergrundinformationen und das gesamte Programm des bundesweit stattfindenden Aktionstages.

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