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Delegationsreise nach Polen (4): Historische Spuren aus NRW in und um Lublin Lublin war die letzte Station der Reise. Von dort aus ging es zum einen zu den Orten, die Stephan Lehnstaedt als „Kern des Holocaust“ bezeichnet. Zum anderen standen kleinere Städte und Museen auf dem Programm, die eng mit der jüdischen Kultur der Region verbunden sind. Auch aus NRW verweisen zahlreiche historische Spuren auf Täter- und Verfolgtenseite nach Ostpolen. Lange Zeit fast vergessen, erfahren diese Gedenkstätten nun wachsende Aufmerksamkeit – auch wegen der guten Arbeit, die dort von den polnischen Kolleginnen und Kollegen geleistet wird.

Verfasst am 01. Mai 2017

Lublin war die letzte Station der Reise. Von dort aus ging es zum einen zu den Orten, die Stephan Lehnstaedt als „Kern des Holocaust“ bezeichnet. Zum anderen standen kleinere Städte und Museen auf dem Programm, die eng mit der jüdischen Kultur der Region verbunden sind. Auch aus NRW verweisen zahlreiche historische Spuren auf Täter- und Verfolgtenseite nach Ostpolen. Lange Zeit fast vergessen, erfahren diese Gedenkstätten nun wachsende Aufmerksamkeit – auch wegen der guten Arbeit, die dort von den polnischen Kolleginnen und Kollegen geleistet wird.

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Delegationsreise nach Polen (3): Schwierige Vergangenheiten leicht erklären? Die erinnerungskulturelle Beziehung zwischen Deutschland und Polen ist kompliziert. Mit den Museen für den Warschauer Aufstand und die Geschichte der Juden in Polen sowie dem Institut des Nationalen Gedenkens besuchte die NRW-Delegation in Warschau sehr unterschiedliche Einrichtungen. Ein Ziel war allen Orten gemeinsam: Sie möchten möglichst vielen Polinnen und Polen auf ihre eigene Art Geschichte erklären. Diskussionen mit polnischen und deutschen Fachleuten halfen dabei, diese mitunter kontroversen Perspektiven einzuordnen. Deutlich wurde im Fachaustausch auch, wie sich Geschichte, also das Denken und Reden über Vergangenheit, immer wieder verändert.

Verfasst am 27. April 2017

Die erinnerungskulturelle Beziehung zwischen Deutschland und Polen ist kompliziert. Mit den Museen für den Warschauer Aufstand und die Geschichte der Juden in Polen sowie dem Institut des Nationalen Gedenkens besuchte die NRW-Delegation in Warschau sehr unterschiedliche Einrichtungen. Ein Ziel war allen Orten gemeinsam: Sie möchten möglichst vielen Polinnen und Polen auf ihre eigene Art Geschichte erklären. Diskussionen mit polnischen und deutschen Fachleuten halfen dabei, diese mitunter kontroversen Perspektiven einzuordnen. Deutlich wurde im Fachaustausch auch, wie sich Geschichte, also das Denken und Reden über Vergangenheit, immer wieder verändert.

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Delegationsreise nach Polen (2): Europäische Perspektiven auf nationale Geschichten? Das Museum des Zweiten Weltkriegs und das Europäische Zentrum der Solidarnosc in Danzig waren die ersten Ziele der Delegation aus NRW. Beide Einrichtungen verdeutlichen die europäische Dimension der deutschen und polnischen Geschichte auf besondere Weise. Bei allen erinnerungskulturellen Kontroversen und schwierigen Fragen, wie man die Folgen von Krieg, aber auch friedlichen Protesten vermitteln kann, waren sich Gastgeber und Gäste einig: Die Menschen sollen immer im Mittelpunkt stehen.

Verfasst am 23. April 2017

Das Museum des Zweiten Weltkriegs und das Europäische Zentrum der Solidarnosc in Danzig waren die ersten Ziele der Delegation aus NRW. Beide Einrichtungen verdeutlichen die europäische Dimension der deutschen und polnischen Geschichte auf besondere Weise. Bei allen erinnerungskulturellen Kontroversen und schwierigen Fragen, wie man die Folgen von Krieg, aber auch friedlichen Protesten vermitteln kann, waren sich Gastgeber und Gäste einig: Die Menschen sollen immer im Mittelpunkt stehen.

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Delegationsreise nach Polen (1): Internationaler Austausch für Gedenkstätten aus NRW Der Arbeitskreis, die NRW-Landesregierung und die Landeszentrale für politische Bildung in NRW besuchen polnische Museen und Gedenkstätten. Ziel der Reise: Wege zukünftiger Zusammenarbeit finden. Die Online-Redaktion berichtet hier mit einer kleinen Reihe.

Verfasst am 20. April 2017

Der Arbeitskreis, die NRW-Landesregierung und die Landeszentrale für politische Bildung in NRW besuchen polnische Museen und Gedenkstätten. Ziel der Reise: Wege zukünftiger Zusammenarbeit finden. Die Online-Redaktion berichtet hier mit einer kleinen Reihe.

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„Wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt" - Buchpräsentation zur Erschießung von Deserteuren in Wuppertal 1940-1945 In der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal hat Florian Hans seine Forschungen zu Wehrmachts-Deserteuren im Zweiten Weltkrieg vorgestellt. Der Historiker befasst sich bereits seit 2014 mit den Schicksalen und der Identität der wegen Fahnenflucht hingerichteten Männer. Die Geschichte der 23 zwischen 1940 und 1945 in Wuppertal-Ronsdorf erschossenen Deserteure war auch Teil eines pädagogischen Projekts mit SchülerInnen der Erich-Fried-Gesamtschule aus Ronsdorf.

Verfasst am 05. April 2017

In der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal hat Florian Hans seine Forschungen zu Wehrmachts-Deserteuren im Zweiten Weltkrieg vorgestellt. Der Historiker befasst sich bereits seit 2014 mit den Schicksalen und der Identität der wegen Fahnenflucht hingerichteten Männer. Die Geschichte der 23 zwischen 1940 und 1945 in Wuppertal-Ronsdorf erschossenen Deserteure war auch Teil eines pädagogischen Projekts mit SchülerInnen der Erich-Fried-Gesamtschule aus Ronsdorf.

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