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Aufarbeitung und Dokumentation des systematischen Kunstraubs der Nationalsozialisten: Die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“ in Bonn. Die Kunsthalle Bonn zeigt noch bis zum 11. März 2018 die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen.“ Die großangelegte Ausstellung präsentiert viele Werke der klassischen Moderne, die teilweise seit Jahrzehnten als verschollen galten. Darüber hinaus beleuchtet sie die perfiden Strukturen des systematischen Kunstraubs der Nationalsozialisten und wirft einen Blick auf Biographien von Tätern und Opfern.

Verfasst am 05. Januar 2018

Die Kunsthalle Bonn zeigt noch bis zum 11. März 2018 die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen.“ Die großangelegte Ausstellung präsentiert viele Werke der klassischen Moderne, die teilweise seit Jahrzehnten als verschollen galten. Darüber hinaus beleuchtet sie die perfiden Strukturen des systematischen Kunstraubs der Nationalsozialisten und wirft einen Blick auf Biographien von Tätern und Opfern.

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2017 – Ein intensives ArbeitskreisJahr Das Jahr war ereignisreich: Neue Mitglieder im Arbeitskreis, internationale Vernetzungen in Polen und mit israelischen Gästen oder interessante Projekte haben 2017 geprägt. Nicht zuletzt die hohen Besuchszahlen der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW zeigen, dass diese Arbeit auch breit wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Gleichwohl behalten Aufklärung, Erinnern, Mahnen und Integrationsangebote im Bereich der Erinnerungskultur angesichts zunehmender fremdenfeindlicher und populistischer Entwicklungen auch 2018 ihren hohen Stellenwert. Die Redaktion des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW blickt mit diesem Bericht nicht nur zurück, sondern auch nach vorne.

Verfasst am 29. Dezember 2017

Das Jahr war ereignisreich: Neue Mitglieder im Arbeitskreis, internationale Vernetzungen in Polen und mit israelischen Gästen oder interessante Projekte haben 2017 geprägt. Nicht zuletzt die hohen Besuchszahlen der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW zeigen, dass diese Arbeit auch breit wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Gleichwohl behalten Aufklärung, Erinnern, Mahnen und Integrationsangebote im Bereich der Erinnerungskultur angesichts zunehmender fremdenfeindlicher und populistischer Entwicklungen auch 2018 ihren hohen Stellenwert. Die Redaktion des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW blickt mit diesem Bericht nicht nur zurück, sondern auch nach vorne.

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Ausstellungseröffnung: "Im Rechten Licht" von Karin Richert in Köln Am Freitag, den 15.12.2017 eröffnete das Kölnische Stadtmuseum die Fotografieausstellungen „Im Rechten Licht“ von Karin Richert und „Trotzdem Alaaf! Kölner Rosenmontag 1991 + 2017“ von Eusebius Wirdeier. Beide Sonderausstellungen behandeln fotografisch Ereignisse mit politischen Hintergründen, die sich im öffentlichen Raum abspielen. Da das Stadtmuseum wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen unter Platzmangel leidet, fand die feierliche Eröffnung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus statt.

Verfasst am 18. Dezember 2017

Am Freitag, den 15.12.2017 eröffnete das Kölnische Stadtmuseum die Fotografieausstellungen „Im Rechten Licht“ von Karin Richert und „Trotzdem Alaaf! Kölner Rosenmontag 1991 + 2017“ von Eusebius Wirdeier. Beide Sonderausstellungen behandeln fotografisch Ereignisse mit politischen Hintergründen, die sich im öffentlichen Raum abspielen. Da das Stadtmuseum wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen unter Platzmangel leidet, fand die feierliche Eröffnung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus statt.

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Tagungsbericht: Aufarbeitung von Vergangenheiten als Thema der Werkstatt Geschichtsarbeit Die diesjährige Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus hatte die vielfältigen Formen der Aufarbeitung von NS-Vergangenheiten seit 1945 und damit auch die Entstehungsgeschichten der NS-Gedenkstätten selbst zum Thema. Bereits zum 20. Mal richtete das Bildungswerk der Humanistischen Union NRW in Kooperation mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte in NRW die Tagung aus. Welche Perspektiven eine solche Aufarbeitung der Aufarbeitung für die Gedenkstättenarbeit eröffnet, möchte dieser Tagungsbericht skizzieren.

Verfasst am 20. November 2017

Die diesjährige Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus hatte die vielfältigen Formen der Aufarbeitung von NS-Vergangenheiten seit 1945 und damit auch die Entstehungsgeschichten der NS-Gedenkstätten selbst zum Thema. Bereits zum 20. Mal richtete das Bildungswerk der Humanistischen Union NRW in Kooperation mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte in NRW die Tagung aus. Welche Perspektiven eine solche Aufarbeitung der Aufarbeitung für die Gedenkstättenarbeit eröffnet, möchte dieser Tagungsbericht skizzieren.

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Das Erinnern an die Verfolgung Homosexueller in den NS-Gedenkstätten Nordrhein-Westfalens Im März 2017 wurden die in der Bundesrepublik Deutschland nach §175 StGB verurteilten Männer rehabilitiert, im Juni desselben Jahres wurde die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare „geöffnet“. Trotz dieser vielbeachteten Beschlüsse gilt die Verfolgung Homosexueller zur Zeit des Nationalsozialismus vielen noch immer als „Randthema“. Wo kann man sich in den nordrhein-westfälischen Gedenkstätten und Erinnerungsorten über die Verfolgung und das Leben Homosexueller im Nationalsozialismus informieren?

Verfasst am 05. November 2017

Im März 2017 wurden die in der Bundesrepublik Deutschland nach §175 StGB verurteilten Männer rehabilitiert, im Juni desselben Jahres wurde die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare „geöffnet“. Trotz dieser vielbeachteten Beschlüsse gilt die Verfolgung Homosexueller zur Zeit des Nationalsozialismus vielen noch immer als „Randthema“. Wo kann man sich in den nordrhein-westfälischen Gedenkstätten und Erinnerungsorten über die Verfolgung und das Leben Homosexueller im Nationalsozialismus informieren?

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